Elisabeth Plattensteiner, Geschäftsführerin von Purpur Media, und Bernd Platzer, Eigentümer von Purpur Media © Reiner Riedler

15 Jahre Purpur Media im Schnelldurchlauf: Co-Founder Bernd Platzer und Geschäftsführerin Elisabeth Plattensteiner werfen im Interview einen Blick zurück und schauen in die Zukunft des Premium-Vermarkters.

Welche Gedanken gehen Dir als Gründer durch den Kopf, wenn Du an die Anfänge von Purpur Media vor genau 15 Jahren zurückblickst?

Bernd Platzer: Ich denke, dass unsere Konstante Veränderung ist. Das ist zwar eine Binsenwahrheit, aber für unsere Branche gilt die in besonderem Maße. Die Digitalisierung, die das ja alles anstößt, ist bei uns nicht Begleiter, sondern im Kern unseres Daseins.

Elisabeth, Du jetzt seit 15 Monaten Geschäftsführerin von Purpur Media. Wie hast Du die Purpur Media eigentlich wahrgenommen, bevor Du hier an Bord gegangen bist?

Elisabeth Plattensteiner: Ich habe Purpur Media als feinen, dynamischen digitalen Premiumzielgruppen-Vermarkter mit einem kompetenten und sehr serviceorientierten Sales-Team wahrgenommen. Wie reichweitenstark und innovativ das Produkt,- und Serviceportfolio aufgestellt ist und was für ein tolles Team wir wirklich sind, habe ich erst in meinen ersten Monaten hier entdeckt.

Wofür steht Purpur Media heute in wenigen Worten und was hat sich in der Ausrichtung über die Jahre geändert?

Bernd Platzer: Als wir begannen, bestand unser Ad-Network aus genau einer Seite, das war oeamtc.at. Martin Staudinger und ich wollten den ÖAMTC als Inserenten für Werbeplanung.at akquirieren. Martin Paweletz, der damals und heute für die Seite verantwortlich war, meinte zu uns: „Wir haben nicht mal einen ,gescheiten‘ Vermarkter. Was sollen wir bei Euch also inserieren?“ Wir sagten uns, dann machen wir halt den Vermarkter für oeamtc.at. Und das war der Startschuss, für Vermarktung und Inserat. Heute sind es an die 60 Mandanten, die mit uns zusammenarbeiten. Auch wenn wir agil und innovationsgetrieben arbeiten, so sind wir doch stolz darauf, ein Netz von stabilen Partnerschaften geschaffen zu haben.

Elisabeth Plattensteiner: Die Purpur Media ist der digitale Premiumvermarkter mit hohem Anspruch an individueller Serviceorientierung und Qualität. Über unsere digitalen Werbeprodukte werden mehr als 85 Prozent aller ÖsterreicherInnen erreicht. Unser Team besteht aus 15 erfahrenen Digital-Experten, die diesen Premium-Anspruch für all unsere Projekte leben. Wir sind heute ein agiles Unternehmen, entwickeln die Produkte und Serviceleistungen ständig weiter, sind immer offen für innovative Ideen und dem österreichischen Wirtschaftsstandort verpflichtet.

Bernd, Hand auf’s Herz: Hast Du erwartet, dass die Purpur Media in ihrem mittlerweile 16. Bestandsjahr so aufgestellt sein würde, wie sie heute aufgestellt ist?

Bernd Platzer: Martin Staudinger und ich haben mit zwei Laptops Werbeplanung.at und Purpur Media aufgebaut. Diese zwei Geräte waren im Wesentlichen unser gesamtes Eigenkapital. Ex Post schaut vieles nach Strategie aus. Wir hatten und haben immer unglaublich engagierte Mitarbeiter und den Anspruch, mit unseren Produkten uns vom Mitbewerb zu differenzieren. Darauf ist alles gewachsen.

Was unterscheidet Purpur Media von anderen Portfolio-Vermarktern am heimischen Markt?

Elisabeth Plattensteiner: Die exponentiellen Veränderungen der Branche bedingen eine Strategie der kreativen Dynamik. Wir sind ständig dabei, Dinge zu hinterfragen, neu durchzudenken und konkret anzupacken. Unser Tech-Stack ist jetzt extrem professionell, zukunftsorientiert und auf die Bedürfnisse aller Marktteilnehmer ausgerichtet. Die von uns betreuten Medien und Plattform-Mandanten, Direktkunden und Agenturen profitieren etwa von Lazy Loading, einem eigens programmierten Tag Manager und der Abstimmung des Responsive Designs auf die vollkommen neu gedachte und angelegte Ad Struktur. Wir legen viel Wert auf individualisierte Strategien (Vertrieb und Technologie) die wir im Dialog mit unseren Partnern erarbeiten. Service- und Handschlagqualität sowie Transparenz in allem was wir tun sind für mich selbstverständlich. Und wir sehen uns sehr stark dem lokalen Wirtschaftsstandort verpflichtet, daher ist es mir persönlich ein Anliegen, gemeinsam mit unseren Marktteilnehmern und den KollegInnen des Mitbewerbs die Branche mitzugestalten.

Rund um Geburtstage wird im Normalfall das Erreichte reflektiert und über weitere Ziele nachgedacht. Wie und wo soll sich Purpur Media weiterentwickeln? Wie soll die Purpur Media in fünf, wie soll sie in zehn Jahren dastehen?

Bernd Platzer: Erstens, seit es Purpur Media gibt, höre ich, dass Vermarkter keine Zukunft haben. Zweitens antworte ich auf die Frage, wie wir unser Geschäft in, sagen wir fünf Jahren, betreiben würden, immer, dass ich keine Ahnung habe. Das ist nicht kokett, ich meine es ernst. Was ich weiß: Wir unterstützen unsere Kunden bestmöglich, Ihre Werbe- und Kommunikationsziele zu erreichen. Das ist sicher unsere Konstante. Der Weg, wie wir das erreichen ist hoch variabel.

Elisabeth Plattensteiner: Um es ganz allgemein zu formulieren: Wir werden unser Angebot stets entsprechend den Konsumenten- und Kundenanforderungen, Marktgegebenheiten und Marktinnovationen weiterentwickeln. Ich denke dabei etwa an E-Commerce und ganz generell in Richtung Digital Marketing, Digital Media und technologische Beratung. Und vor allem wollen wir uns dabei immer selbst treu bleiben.

Was waren eigentlich die schönsten Tops und was waren die größten Flops in der bisherigen Unternehmenshistorie von Purpur Media?

Bernd Platzer: Die Integration von Alpenord war für uns eine große Herausforderung und das haben wir gut hinbekommen. Der Aufbau unseres Geschäftsfeldes des Native Advertisings mit unseren Partnern Outbrain, Taboola, Plista und Ligatus ist eine Erfolgsstory für sich. Programmatic Advertising war eine Zäsur in unser aller Business. Heute sehe ich unser Netzwerk wie einen See. Die Schiffe, die darauf fahren, das sind unsere spezifischen Werbeprodukte. Da haben wir Schnellboote und Tanker. Fehler haben wir auch gemacht: Die Integration von Improve Digital als Adserver fällt mir da ein. Aber es waren keine, die wir nicht ausbügeln konnten. Eigentlich haben diese Fehler uns am Ende nur stärker gemacht.

Was sind im Jahr 2019 die größten Herausforderungen für einen Premium-Vermarkter?

Elisabeth Plattensteiner: Ich denke, wir als Vermarkter stehen vor ähnlichen Herausforderungen wie die gesamte Kommunikationsbranche: immer stärkere Medienfragmentation, immer komplexere Mechanismen von Werbewirkungszusammenhängen und die technische Weiterentwicklung, wo man fokussiert entscheiden muss, worauf man wie setzt. Es herrscht viel Verunsicherung bezüglich der Entwicklungen die DSGVO, der Cookie-Technologie und von Tech-Stack Modellen betreffend. Daher freut es mich umso mehr, dass Purpur Media mit dem breiten Portfolio (Display, Mobile, Native, Video, exklusive Special Ad Plattformen, E-Commerce und Tech-Produkten sowie Services) sehr stabil und wachstumsorientiert aufgestellt ist und dabei allen digitalen Qualitätsstandards entspricht.

Das Herz eines Ad Networks ist der Adserver. Wir von Purpur Media haben uns zu Beginn dieses Jahres dazu entschieden, die Operation am offenen Herzen zu wagen und entschlossen, auf das Adserver System von Google – den Ad Manager – zu wechseln.

Warum wir uns für den Ad Manager entschieden haben, ist schnell erklärt. Um auch technisch für die Zukunft gut gerüstet zu sein, haben wir den Google Ad Manager gewählt. Auch abseits herkömmlicher Display-Kampagnen ist es mit dem System von Google möglich, den programmatischen Ad-Bereich, auf Grund der technischen Gegebenheiten des Ad Managers, homogen in den Prozess-Ablauf zu integrieren. Ebenso hat uns die partnerschaftliche Betreuung durch unsere Google-Ansprechpersonen, deren Service immer äußerst zufriedenstellend war, bei der Entscheidung für den Ad Manager bestärkt.

Wer jemals einen Adserver aufgesetzt hat, weiß um den immensen Aufwand. Ein Aufwand, den auch die Partner-Websites zu tragen haben durch den Tausch der Adtags in ihren Quellcodes. Ziel war es deshalb, diesen Aufwand bei unseren Partnern gering zu halten. Künftig müssen unseren Partner keine Tags mehr integrieren, damit wollen wir ihnen mehr Convenience bieten.

Möglich macht das der Purpur Tag Manager: Der Website-Betreiber integriert einmalig den Purpur Tag Manager und das Ad-Operations-Team von Purpur Media verwaltet zentral die Ad-Tags. Man kann sich das wie einen leeren Container vorstellen, dessen Inhalt Purpur Media hinzufügt.

Effektives Troubleshooting und optimierte Auslieferung von Werbemitteln

Das Problem dabei: Es gibt auf dem Markt keinen „fertigen“ Tag Manager, der den Ansprüchen eines Vermarkters in allen Belangen genügt. Deshalb haben wir uns entschlossen, diesen Tag Manager selbst zu entwickeln. Mit Hilfe des Tag Managers ist es nun möglich Anpassungen, des darin integrierten Ad-Server-Systems, ohne zusätzlichen Arbeitsaufwand für unsere Partner vorzunehmen. Dies ermöglicht unter anderem eine bessere Betreuung der Advertiser bzw. ein effektiveres Troubleshooting im Partner-Management, wie auch eine optimierte Auslieferung von Werbebannern.

Im ersten Schritt wurden die Seitenstrukturen der aktuellen Partner analysiert und im neuen Google Ad Manager abgebildet. Um dabei so dynamisch wie möglich zu sein, setzen wir auf die intelligenten Smart-Tags des Ad Managers. Diese haben den Vorteil, dass hier nicht für jedes Format eigene AdSlots im Inventar definiert werden müssen. Anhand von sogenannten Mappings werden vom Google Ad Manager immer die größtmöglichen Ad-Formate angezeigt, um somit die vorhandenen Werbeplätze bestmöglich zu monetarisieren. In enger Zusammenarbeit mit Google selbst konnte nun dieses agile und performante Yield-Setup geschaffen werden.

Patrick Ottone, Strategic Partner Manager bei Google erklärt: „Es freut uns sehr, dass wir mit der Purpur Media einen erstklassigen Partner in Österreich gewonnen haben, der zukünftig auf Google Technologie setzt“.

Mit der vollständigen Umstellung des Adserving-Systems auf den Google Ad Manager ist das Purpur Media Netzwerk nun tief im Real-Time-Bidding verwurzelt. Weitere Punkte, die nun auf der Agenda unseres Purpur-Tech-Teams stehen, ist die Integration eines Header-Bidding-Systems, um neben der Tiefe auch die Reichweite und Qualität der Ads im Sinne des Partnermanagements auszubauen.

Die internationale Entertainment- und Lifestyleplattform zeichnet sich durch hohes User-Involvement aus. Die 1,2 Millionen Unique User in Österreich pro Monat können sich jedenfalls sehen lassen.

Der Österreich-Traffic von FANDOM, der internationalen Entertainment- und Lifestyleplattform, wird seit Beginn des Jahres von Purpur Media vermarktet. Von den Wikipedia-Gründern ins Leben gerufen ist FANDOM auch genauso aufgebaut. In sogenannten Wikis ist der Content zu unterschiedlichen Formaten übersichtlich gestaltet und User können Ihre Inhalte, nach einer redaktionellen Überprüfung, selbst distribuieren. Dies fördert ein hohes Involvement und bietet Fans, egal welchen Genres, eine unique Plattform.

Egal ob Blockbuster Serien wie Game of Thrones, News zur aktuelle E-Sport League, Fortnite oder die aktuellsten Kinofilme – FANDOM ist die Plattform aller vielseitig interessierten User! Dafür sprechen mehr als 1,2 Millionen Unique User in Österreich pro Monat, stark steigend und auf allen Endgeräten verfügbar. Noch beeindruckender sind die globalen Zahlen: Weltweit ist FANDOM eines der größten Entertainment-Portale mit massiven Zugriffszahlen und Inhalten: nämlich 230 Millionen Unique User und mehr als 55 Millionen Seiten mit Content).

FANDOM ist nicht nur aufgrund seiner Inhalte am Puls der Zeit. Mit uniquen und aufmerksamkeitsstarken Werbemitteln, wie dem Video-Fan- Takeover, ist werbetreibenden Unternehmen ein impactstarker Auftritt garantiert. Selbstverständlich ist die Produktion dieses einzigartigen Werbemittels inkludiert, um Werbekunden die Zusammenarbeit mit möglichst geringem Aufwand ermöglichen zu können!

Bei Fragen zu FANDOM steht Dir Maximilian Kienberger, Head of Sales IO & Programmatic von Purpur Media, unter maximilian.kienberger@purpurmedia.at gerne beratend zu Seite.

Almedina Muratovic © Reiner Riedler

AE-Promotion vertreibt hochwertige Werbegeschenke und hat vor allem die Klassiker unter den Werbeartikeln wie Kugelschreiber, USB-Sticks, Feuerzeuge, Powerbanks, Taschen oder T-Shirts mit Logo im Programm.

Spannender Neuzugang in der Unternehmensfamilie rund um Purpur Media: Die von Almedina Muratovic, Sales Manager IO & Programmatic bei Purpur Media, gegründete und gemeinsam mit Purpur-Media-Founder Bernd Platzer geleitete AE-Promotion hat sich auf den Vertrieb von hochwertigen individualisierten Werbegeschenke spezialisiert. AE-Promotion wurde 2018 von Almedina Muratovic ins Leben gerufen und ist seit Anfang 2019 Teil der Unternehmensfamilie rund um Purpur Media. „AE-Promotion vertreibt hochwertige Werbegeschenke. Und selbstverständlich führen wir auch alle klassischen Werbeartikel, denn Kugelschreiber, USB-Sticks, Feuerzeuge, Powerbanks, Taschen oder T-Shirts mit Logo sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken“, erklärt Muratovic.

Auch individuelle Sonderanfertigungen

Wer nicht ganz sicher ist, welches Werbegeschenk zu seiner Marke passt, kann sich jederzeit an das Sales-Team von AE-Promotion wenden: „Wir kümmern uns um alles: von der grundlegenden Beratung bis zur individuellen Sonderanfertigung“, betont Muratovic und fügt hinzu: „Jedes Unternehmen hat gute Werbung verdient. Für einen guten und bleibenden Eindruck ist die richtige Wahl des Werbeartikels entscheidend. Denn oftmals stellt sich die Frage nach dem jeweils geeignetsten Werbeartikel: Hier kommen wir ins Spiel! Wir unterstützen unsere Kunden bei der Umsetzung ihrer Konzepte, Marketingstrategien oder Produkteinführungen – damit ihre Werbebotschaft einprägsam zum Kunden transportiert wird. Nachdem wir gemeinsam ein für unsere Kunden passendes Werbegeschenk gefunden haben, übernehmen unsere Designer die Gestaltung –inklusive Druckvorschau.“

Übrigens: Studien beweisen, dass sich Werbeartikel positiv auf das Unternehmensimage auswirken und dass sich Konsumenten – ganz egal ob im B2B- oder B2C-Bereich – stärker mit einem werbetreibenden Unternehmen verbunden fühlen, wenn sie ein sinnstiftendes Werbegeschenk von diesem Unternehmen erhalten haben.

AE-Promotion vertreibt österreichweit Geschenk- und Streuartikel, Prämien und exklusive Werbegeschenke jeglicher Art und arbeitet mit namhaften Agenturen, Institutionen und werbetreibenden Unternehmen, zusammen. Weitere Infos zu AE-Promotion liefert Dir gern Almedina Muratovic unter office@ae-promotion.at.

Amela Mesic ist Performance Kampagnen- & Projektmanagerin bei Purpur Media. Im Fragebogen erklärt Mesic, was ihr konkretes Aufgabengebiet bei Purpur Media ist, was sie an ihrem Job fasziniert und wie sie Energie tankt.

Amela Mesic, Performance Kampagnen- & Projektmanagerin bei Purpur Media. © Reiner Riedler

Amela, Du bist Performance Kampagnen- & Projektmanagerin bei Purpur Media. Wie sieht Dein konkretes Tätigkeitsfeld aus? Was sind Deine tagtäglichen Aufgaben?

Amela Mesic: Als Performance Kampagnenmanagerin bin ich vor allem für das Einbuchen und Überwachen der nativen Kampagnen zuständig. Im Zuge dessen berate ich unsere Kunden intensiv, um das gewünschte Ziel zu erreichen und strebe dabei natürlich immer eine bessere Performance als erwartet an. Als Projektmanagerin bin ich neben der Mitarbeit an diversen Projekten, insbesondere für die laufende Adaption der agilen Projekt- und Innovationsmanagement-Prozesse verantwortlich.

Wohin hat Dich Dein bisheriger Karriereweg geführt? Und welche Ausbildung hast Du genossen?

Amela MesicIm Jahr 2016 habe ich mein Bachelorstudium im Bereich „Produktmarketing und Projektmanagement“ erfolgreich abgeschlossen. Für die Erweiterung meines Interessensgebietes habe ich im September 2016 berufsbegleitend mit dem Masterstudium „Produktmarketing und Innovationsmanagement“ begonnen, das ich im Jahr 2018 ebenfalls erfolgreich abgeschlossen habe. Im Zuge meiner Ausbildung habe ich zahlreiche Marketingmaßnahmen für Unternehmen bzw. Produkte durchgeführt. Mein Pflichtpraktikum habe ich bei Masolma getätigt, wo ich insbesondere beim Aufbau eines zweiten Unternehmens unterstützt, sowie diverse Marketing-Aktionen gesetzt habe. Des Weiteren konnte ich mein Fachwissen bei comstratega erweitern, indem ich einen umfassenden Einblick in die Praxis einer Unternehmensberatung und Marketing-Agentur mit Schwerpunkt Online-Marketing gewann. Diesen Schwerpunkt konnte ich in meinem nachfolgenden Auslandspraktikum bei einem Reiseunternehmen weiter ausbauen. Hierbei konnte ich vor Ort im schönen Spanien erarbeitete Strategien umsetzen. Seit Februar 2018 überzeugt mich die Purpur Media, wo ich als Performance Kampagnen-Managerin begonnen habe. Genau ein Jahr später wurde mir die Chance geboten, agiles Projektmanagement einzuführen. Seitdem bin ich ebenfalls in diesem Bereich tätig.

Was ist das Spannende und was ist das Herausfordernde an Deiner Tätigkeit?

Amela Mesic: Diese beiden Begriffe sind in meiner Position kaum zu trennen. Gerade die Online-Branche entwickelt sich stets weiter – hier heißt es: Am Puls der Zeit zu sein und vor allem zu bleiben. Denn die Anforderungen an den Kampagnen ändern sich mit der Weiterentwicklung der Technologie. Exakt diese Veränderungen versuche ich einerseits mit unseren Kunden, andererseits mit unseren Partnern zu verwirklichen. Dies kann natürlich herausfordernd sein, aber zeitgleich sehr spannend, da ich laufend mitbekomme, wie sich der Markt ändert. Ähnlich sieht es im Projektmanagement aus: Wir sind zwar ein überschaubares Team, dennoch jeder eine Persönlichkeit für sich. Zu Beginn standen wir zu zweit vor der Herausforderung, den idealen agilen Projektprozess auszuarbeiten – angepasst an das Unternehmen und für jeden identifizierbar. Damit ist es natürlich nicht getan. Erst im laufenden Prozess stößt man auf notwendige Anpassungen. Es gibt immer Neues und Spannendes zu entdecken, was bei Bedarf – angepasst an das Unternehmen – direkt umgesetzt werden kann.

Wenn Du nicht Performance Kampagnen- & Projektmanagerin bei Purpur Media wärst, welchen Beruf würdest Du dann gerne ausüben?

Amela Mesic: Meine Leidenschaft findet sich beim Zeichnen und Tanzen wieder. Vielleicht wäre ich eine tanzende Malerin geworden?! Spaß beiseite, ich bin zufrieden mit der aktuellen Konstellation zwischen Beruf und Freizeit.

Stell Dir vor, die Purpur Media würde eine neue Niederlassung irgendwo auf der Welt eröffnen und Du könntest dort arbeiten: Wo wäre das genau?

Amela Mesic: Ich bin ein Sommerkind. Somit: Ganz gleich wo, Hauptsache ich sitze mit meinem Laptop unter dem Sonnenschirm, spüre den Sand unter meinen Füßen und höre das Meer rauschen. So tanke ich Energie.

Laura Seifert © Michael Sazel

Beim Premium-Vermarkter hilft die Werbeakademie-Studentin im Backoffice aus und greift dem Sales-Team sowie dem Marketing-Team unter die Arme.

So ein Praktikum ist manchmal der Beginn einer steilen Karriere, und deshalb nehmen wir von Purpur Media die Verantwortung, die wir als Dienstgeber gegenüber unseren Praktikanten haben, immer sehr ernst. Aktuell werden wir im Juli und August von der 1993 in Wien geborenen Laura Seifert unterstützt. Nach der Matura studierte Seifert Philosophie und Volkswirtschaft und absolviert seit 2018 den Lehrgang für Marktkommunikation an der Werbeakademie in Wien. Seit sie 16 Jahre alt ist, arbeitet Seifert parallel im familieneigenen Buchverlag. Bei dem in Wien beheimateten Seifert Verlag, dessen Verlagsprogramm Belletristik und Sachbücher umfasst, hat sich Seifert regelmäßig um Administration und Pressearbeit gekümmert. Warum sie sich für den Bereich Digital Marketing/Digital Media/Digital Advertising interessiert, erklärt Seifert so: „Vor rund einem Jahr haben ich Amazon Marketing Service in unserem Verlag eingeführt. Beinahe täglich habe ich dann versucht, meine laufende Kampagne zu optimieren. Das hat mich angespornt, mein Wissen durch Lernen bei Profis zu erweitern. Im Digital Marketing schreitet die Entwicklung rasant voran. Es wird einem nie langweilig, weil man sich immer auf neue Gegebenheiten einstellen muss. Auch die Verbindung zwischen KI und Digital Marketing fasziniert mich.“ Bei Purpur Media hilft Seifert im Backoffice aus und unterstützt das Sales-Team. Aufgabenfelder sind das Erstellen und Verfassen von Angeboten und Auftragsbestätigungen sowie die Konkurrenz- und Mediadatenanalyse. Darüber hinaus hilft die begeisterte Hobby-Jodlerin und -Töpferin, die in ihrer Freizeit gern liest, Yoga betreibt und wandert, dem Marketing-Team bei der Aktualisierung und Optimierung der Website.

Klaus Schwertner von der Caritas Wien wird im Rahmen des Conference Day der JETZT Digital PR am 11. September in Wien die Closing Keynote halten. © Laurent Ziegler

Die Fachkonferenz JETZT Digital PR liefert den Teilnehmern am 10. und 11. September in Wien spannende Einblicke in die neue digitale PR-Welt. In Vorträgen und Panels dreht sich alles um erfolgserprobte Digital-PR-Strategien sowie jede Menge Best Cases aus Österreich und aller Welt.

Wie sich das Spektrum an PR-Instrumenten durch die Digitalisierung potenziert hat und wie Unternehmen und Institutionen ihre PR-Strategien im digitalen Zeitalter neu denken müssen, erfahren PR- und Corporate-Communications-Profis bei der Fachkonferenz JETZT Digital PR am 10. und 11. September 2019 in Wien. An den zwei auch separat buchbaren Konferenztagen der JETZT Digital PR (https://digitalpr.jetzt-konferenz.at) in den Tagungsräumlichkeiten des Wiener Designhotels Das Triest vermitteln PR-Experten von Auftraggeber-, Agentur- und Dienstleisterseite den Konferenzteilnehmern Know-how und Skills für ihre tagtägliche PR-Arbeit.

Training Day: Workshops mit Praxis-Übungen!

Der erste Konferenztag der JETZT Digital PR – der Training Day – wendet sich an all jene, die in Unternehmen und Institutionen aktuell oder demnächst mittelbar und unmittelbar mit dem Themenfeld PR befasst sind. Die Teilnehmer werden nach Absolvierung des Training Day verstehen, wie sich das Spektrum an PR-Maßnahmen durch die Digitalisierung verändert hat, welche Rolle Podcasts in der Unternehmenskommunikation spielen, wie Künstliche Intelligenz die Medienresonanz-Analyse verbessern kann und was man von den aktuell weltweit besten PR-Kampagnen lernen kann. Der Training Day liefert den Teilnehmern sofort in die Tat umsetzbares Know-how für den PR-Alltag, enthält eine Reihe von praxisrelevanten Übungen und wartet mit Tipps und Tricks für die tagtägliche PR-Arbeit auf.

Conference Day: Keynotes, Vorträge, Panels und Best Practices

Der zweite Tag der JETZT Digital PR – der Conference Day – liefert den Teilnehmern im Rahmen von Keynotes, Vorträgen, Panels und Best Practices jede Menge Know-how und Handlungsanleitungen für den Einsatz digitaler PR-Strategien und digitaler PR-Tools. Die Opening Keynote des Conference Day hält Peter Felsbach, Head of Group Communications und Konzernsprecher bei der Voestalpine AG. Für die Closing Keynote konnte Klaus Schwertner, der Geschäftsführer der Caritas der Erzdiözese Wien, gewonnen werden.

Der thematische Bogen des Conference Day spannt sich von Social Media, Blogger Relations und Influencer Marketing über Content Marketing, Storytelling und PR-Stunts bis hin zu Live-PR und Medienresonanz. Darüber hinaus liefert der Conference Day der JETZT Digital PR Einblicke in die Wirkungsweise der kreativsten und erfolgreichen PR-Kampagnen Österreichs. Die Speaker der JETZT Digital PR rekrutieren sich unter anderem aus folgenden Unternehmen: Voestalpine AG, Tourismusverband Seefeld, FUTURA, Ketchum Publico, BRILLIANT Communications, Serviceplan, Loebell Nordberg, Caritas, november pr & design, Raven & Finch, Define Media, viennissimalifestyle, MOMENTUM, Content Artists, »OBSERVER« und GroupM.

Anmeldungen zur JETZT Digital PR sind ab sofort hier möglich: https://digitalpr.jetzt-konferenz.at/tickets/

Als Hauptsponsor der JETZT Digital PR fungiert die heimische Media Intelligence Agentur »OBSERVER« Medienbeobachtung & Analyse.