Aufmerksamkeit ist heute die knappste Ressource. Nutzer werden täglich mit Inhalten überflutet. Sie scrollen schneller, konsumieren fragmentierter und entwickeln eine starke „Werbeblindheit“.
Das Ergebnis: Eine Impression bedeutet längst nicht mehr, dass eine Botschaft wirklich wahrgenommen wird.
Für Marken heißt das: Reichweite allein reicht nicht – entscheidend ist echte Aufmerksamkeit.
ATTENTION schlägt Viewability. Viewability war lange die Standardmetrik. Doch sie misst nur Sichtbarkeit, nicht Wirkung. Studien zeigen klar: Sichtbarkeit ≠ Aufmerksamkeit.
ATTENTION ist ein deutlich besserer Indikator für Markenwirkung, Recall und Kaufbereitschaft
Attention‑Metriken erfassen, ob Nutzer sich tatsächlich mit einer Anzeige beschäftigen – und damit, ob Werbung überhaupt eine Chance hat, etwas zu bewirken.
Warum ATTENTION so gut funktioniert. ATTENTION schließt die Lücke im „Messy Middle“ – der Phase zwischen erstem Kontakt und Kaufentscheidung.
Hier informieren sich Nutzer, vergleichen Produkte und lassen sich inspirieren. Native Advertising ist in diesem Umfeld besonders stark, weil es:
- im redaktionellen Lesefluss erscheint
- kontextuell relevant ist
- nicht als störend wahrgenommen wird
- sich organisch in den Content einfügt
Das führt zu mehr echter Aufmerksamkeit als bei klassischen Display‑Formaten.
Definition von ATTENTION
Die Advertising Research Foundation (ARF) beschreibt Werbe‑Aufmerksamkeit wie folgt:
„Der Grad, zu dem Personen, die einer Werbung ausgesetzt sind, sich auf sie konzentrieren – von einer sehr kurzen Wahrnehmung (oder einem ‚Scan‘), der wahrscheinlich kaum eine Erinnerungsspur hinterlässt, bis hin zu intensiver Fokussierung mit kognitiver und emotionaler Beteiligung, die zu langfristiger Erinnerung sowie zur Beeinflussung von Einstellungen und Verhalten führen kann.“
Einfacher ausgedrückt: Attention ist eine Kennzahl, die misst, wie stark ein einzelner Nutzer sich mit einer Werbung beschäftigt oder wie sehr er sich darauf konzentriert.
Wie ATTENTION gemessen wird
Es gibt noch keinen globalen Standard, aber gängige Modelle kombinieren:
- Eye‑Tracking‑Daten
- Scrolltiefe, Hover‑Zeit, Time‑in‑View
- Kreativsignale wie Format, Platzierung oder CTA‑Struktur
Machine‑Learning‑Modelle berechnen daraus die Wahrscheinlichkeit, dass eine Anzeige tatsächlich Aufmerksamkeit erzeugt.
ATTENTION steigert Effizienz & Werbewirkung. Kampagnen, die auf Attention optimiert werden, zeigen:
- höhere Markenwirkung
- bessere Effizienz (weniger Budget für gleiche Wirkung)
- weniger verschwendete Impressions
- nachhaltigere Mediaeinsätze
- Attention ist damit ein klarer Performance‑Treiber – auch im Branding.
Native Advertising als natürlicher ATTENTION‑Magnet. Redaktionelle Umfelder erzeugen per se mehr Aufmerksamkeit, weil Nutzer aktiv lesen und sich mit Inhalten beschäftigen.
Native Ads profitieren davon besonders:
- Sie passen sich dem Content an
- Sie wirken weniger wie Werbung
- Sie liefern relevanten Mehrwert
- Sie erzeugen längere Verweildauer
Damit ist Native Advertising ideal für Marken, die echte Aufmerksamkeit statt bloßer Sichtbarkeit wollen.
Fazit: In einer Welt, in der Aufmerksamkeit immer knapper wird, gewinnt Attention als KPI massiv an Bedeutung.Native Advertising bietet dafür die perfekte Grundlage: Es verbindet relevante Inhalte mit hoher Aufmerksamkeit und messbarer Wirkung.
Marken, die früh auf Attention‑basierte Strategien setzen, sichern sich einen klaren Wettbewerbsvorteil. Kurz gesagt: NATIVE ist das bessere Display.
Quelle: Adelaide Research und Outbrain



