Fünf Mythen über Gaming

Stereotypen über Gamer sind vor ca. 20 Jahren entstanden und sind noch immer in den Köpfen Vieler verhaftet. Vor allem in den Köpfen jener die noch nie einen Controller in der Hand gehalten haben. Zeit diese Vorurteile zu zerstreuen.
Gamer

Mythos 1: „Gamer sind einsame Kellerkinder“

Fakt: 62 % der Spieler weltweit sagen, dass Gaming ihnen hilft, sich mit anderen zu verbinden. 67 % der 16–35‑Jährigen haben durch Gaming enge Freundschaften oder Partnerschaften gefunden.

Mythos 2: „Gamer haben keine echten Beziehungen“

Fakt: 39 % der MMO-Spieler finden es leichter, persönliche Themen mit Gaming-Freunden als mit Freunden im echten Leben zu besprechen. Forschung der Universität Agder zeigt: Gaming erhöht sogar soziale Offline-Kontakte – Studierende lernen nach dem Beitritt zu Gaming-Communities mehr Menschen im echten Leben kennen.

Mythos 3: „Gaming ist Zeitverschwendung“

Fakt: Unternehmen rekrutieren gezielt Personen mit Gaming-Skills. In der „Metaframe“-Studie der Universität Agder wurden Studierende in Gaming-Turnieren mit Firmenvertretern beobachtet – einige wurden wegen ihrer im Spiel sichtbaren Führungsqualitäten eingestellt, die im klassischen Vorstellungsgespräch unsichtbar geblieben wären.

Mythos 4: „Gaming schadet der mentalen Gesundheit“

Fakt: Eine Studie der Universität Osaka mit 97.602 Personen (Nature Human Behaviour, 2024) zeigt: Der Besitz einer Nintendo Switch verbessert die mentale Gesundheit spürbar (+0,60 SD). Laut „Power of Play 2025“ berichten 77 % weniger Stress und 70 % weniger Angst durch Gaming.

Mythos 5: „Gaming macht süchtig / ruiniert Leben“

Fakt: 80 % aller Gamer sind erwachsen (Statista 2025). Der/die durchschnittliche Spieler*in ist 36 Jahre alt und spielt seit 18 Jahren (ESA 2025). 49 % der Boomer gamen regelmäßig – Gaming ist Mainstream-Unterhaltung, kein Randphänomen.

Inspiration: @Wiktoria Wójcik