Native Advertising

Native Advertising im Überblick

Die Native Advertising-Lösung „Pur Native“ führt die Systeme von Outbrain, Taboola, Plista und vieler anderer zusammen. Mit den derzeit besten Algorithmen am Markt, ist eine zielgruppenorientierte Werbeschaltung garantiert. Dein Werbe-Content wird unter den redaktionellen Inhalten platziert und genießt dadurch eine besonders hohe Aufmerksamkeit.

Im Folgenden haben wir das Thema Native Advertising übersichtlich für Dich zusammengefasst.

Die Basics schnell beantwortet

Native Advertising beschreibt eine Werbekampagne, die nicht sofort als solche zu erkennen ist. Die Form und der Inhalt der Werbung wird an die Interessen der Zielgruppe angepasst und somit als weniger störend wahrgenommen (meist einfache Text-Bild-Kombinationen). Die Integrationen sind dem Look & Feel des Publishers angepasst und direkt unter einem redaktionellen Beitrag platziert. Die Werbung dient mehr zur Unterhaltung beziehungsweise gibt sie den Leserinnen und Lesern einen gewissen Mehrwert und begeistert mit nützlichen Inhalten.

Kurz gesagt: Content Marketing = Strategie, Native Advertising = performanter und effizienter Vermarktungskanal für Ihren Content, also ein Teil der Mediaplanung und des Content Seedings.

Das fängt bei nativen Möglichkeiten im Bereich Search an, geht über Social Media bis hin zu Wikipedia, Advertorials, Podcasts, …  streng genommen buchen die meisten Werbetreibenden bereits native Anzeigen – und zwar auf Google oder Facebook. Die Anzeigen halten sich im Hintergrund und betten sich in die Umgebung ein.

Vorteile von Native Advertising

Native Advertising für Adblocker kaum zu erkennen

Eine Studie zeigt, dass sich mit Native Advertising die Auswirkungen von AdBlockern abmildern lassen, da diese Werbeform für Blocker nur schwer zu erkennen ist. Gleichzeitig weist die Studie darauf hin, dass Native Ads nicht völlig gefeit gegen AdBlocker sind. Allerdings biete das noch junge Format Werbetreibenden eine attraktive Möglichkeit, neue Standards aufzustellen. Im Kern stehen dabei die spezifischen User-Interessen: Wer sie berücksichtigt, gibt Medien-Usern weniger Grund, Werbung zu blockieren.

User finden Native Ads nützlich und modern

Native Advertising macht sich bemerkbar: Knapp 70 Prozent der befragten Nutzer haben schon einmal Native Advertising-Inhalte im Internet gelesen. Rund 42 Prozent der User, die einen nativen Teaser wahrgenommen haben, klicken im Anschluss auch darauf, um sich den Artikel anzusehen. Landet der User auf dem Native Advertising-Artikel, so liest er ihn in der Regel auch: 24,4 Prozent geben an, den jeweiligen Beitrag komplett gelesen zu haben und 59,4 Prozent haben ihn teilweise gelesen. Etwa jeder zweite User findet native Inhalte hilfreich (41,7 Prozent) und ansprechend (63,3 Prozent). Mit 32,2 Prozent wird das Native Advertising Special von etwa jedem dritten Befragten mit sehr gut oder gut bewertet. Native Advertising strahlt positiv auf die beworbene Medienmarke ab: Etwa jede und jeder Zweite findet, dass der native Content die jeweilige Marke modern (50,5 Prozent), engagiert (49,0 Prozent) und kreativ (46,5 Prozent) wirken lässt. Hätte ihre Lieblingsmarke eine Seite mit Native Advertising Inhalten, so können sich 43,4 Prozent der Befragten vorstellen, diese Seite zu besuchen. Zu diesem Ergebnis kommt die „Native Advertising Studie“ der ForwardAdGroup, einem der größten Digitalvermarkter in Deutschland.

DOS

  1. Nutze emotionale Bilder.
  2. Setze das Produkt in Szene.
  3. Vermeide Logos im Bild.
  4. Vermeide zu grelle Farben.
  5. Nutze eine direkte Ansprache und rhetorische Fragen.
  6. Formuliere klare Handlungsaufforderungen.
  7. Mache auf Sonderangebote aufmerksam.
  8. Native Ads und Landing Pages sollten aufeinander abgestimmt sein (bildlich und textlich).
  9. Teste drei bis vier Bild-Text-Kombinationen.
  10. Optimieren diese Kombinationen.

DONT’S

  1. Definiere keine Ziele.
  2. Verwende unbedingt Bilder mit Logo.
  3. Frage auf der Landing Page potentielle KundInnen sofort nach „IBAN und Blutgruppe“.
  4. Lasse potentielle NutzerInnen auf der Landingpage möglichst oft klicken.
  5. Der Call-to-Action darf sich nicht vom Seitenlayout abheben.
  6. Denken in Bursts. Mache möglichst kurze Kampagnen.
  7. Denke nur in Umfeldern. Suche Medien nur nach Sympathie aus.
  8. Baue ein Tracking-Pixel erst zur Hälfte der Laufzeit ein.
  9. Nutze nur werbliche Texte im Content Bereich.
  10. Höre auf keinen Fall auf Ihre ExpertInnen.

Marktentwicklung & Fakten

Weltweit wird die Marktgröße für Native Advertising bis 2025 von 400 Milliarden US-Dollar prognostiziert. In Österreich ist Native Advertising bereits 2021 stark gewachsen und die „MOMENTUM Spending Studie“ geht heuer von einem Wachstum in Höhe von 5 Prozent aus. Kundinnen und Kunden sahen von 2020 auf 2021 ein Wachstum von rund 11 Prozent und erwarten auch für 2022 eine Steigerung. Immerhin 37 Prozent der Kundinnen und Kunden erwartet ein solides Wachstum im Bereich von +10 bis +30 Prozent.

Nicht nur die Werbeausgaben sprechen für Native Advertising, sondern die junge Werbeform punktet auch in Sachen Performance und gewinnt viele Vergleiche mit anderen Formaten:

  • Durchschnittlich über 72 Prozent Viewability.
  • 25 Prozent höhere Viewability im Vergleich zu Display Advertising.
  • Höheres Vertrauen (+44 Prozent) durch glaubwürdige Umfelder.
  • 80 Prozent der User bewerten Native Advertising als positives Werbemittel (laut Seeding Alliance).
  • Im Vergleich zu Social Media ist die Aufmerksamkeit von Native Advertising viermal höher (1,7 Sekunden vs. 7 Sekunden).
  • Zwei von drei Millennials, GenX und GenZ vertrauen Branded Content mehr als traditioneller Werbung.
  • Durch die Einbettung von Native Ads in passende Umfelder werden die positiven Effekte auf das Markenimage gezielt verstärkt. Sie passen sich nahtlos in den natürlichen Lesefluss ein und werden als zugehörig empfunden.
  • Jeder zweite User findet Native-Inhalte hilfreich und ansprechend. Für 70 Prozent der User wäre es unwichtig, ob es um einen redaktionellen oder einen Native-Beitrag geht, solange die Inhalte relevant seien.
  • In einer Befragung unter 1.880 Usern, die Tomorrow Focus Media durchgeführt hat, ist herausgekommen, dass sich durchschnittlich 72,3 Prozent der User an die Native Ads erinnern. Display-Ads erreichen nur in der prominenten Billboard-Zone mit 68,4 Prozent einen annähernd so hohen Wert. Der Durchschnitt aller Formate liegt überhaupt nur bei 55 Prozent.
  • Werbung in den Social Feeds werden als am aufdringlichsten wahrgenommen, gefolgt von Display Ads und Paid Search. Native Advertising wird als kaum störend wahrgenommen.
  • Outbrains Erfahrungen in der Marketingwelt unterstreichen diese Ergebnisse. Native-Kampagnen im Outbrain-Netzwerk übertreffen Social Ads hinsichtlich qualifizierter Leads, Engagement und Kosteneffizienz für führende Marken.
  • Weltweit wollen 21 Prozent der User in den kommenden sechs Monaten weniger Zeit in sozialen Medien verbringen. Ganze 39 Prozent davon überlegen Social Media überhaupt den Rücken zu kehren und sind dadurch weniger gut erreichbar.

Mit PUR Native wirst Du geholfen

Die Native Advertising-Lösung „Pur Native“ führt die Systeme von Outbrain, Taboola, Plista und vieler anderer zusammen. Da jedes Netzwerk mit unterschiedlichen Portalen arbeitet, können wir durch die Zusammenführung eine maximale Reichweite in den führenden Premium Native-Advertising-Netzwerken in Österreich und international garantieren.

Mit den derzeit besten Algorithmen am Markt, ist eine zielgruppenorientierte Werbeschaltung garantiert. Ihr Werbe-Content wird unter den redaktionellen Inhalten platziert und genießt dadurch eine besonders hohe Aufmerksamkeit.

Jedes einzelne System hat seine spezifischen Vorteile. „Pur Native“ kombiniert diese alle. Und es ist erstmals möglich, Kampagnen systemübergreifend zu optimieren. Mit nur einem Auftrag an uns, bist Du in allen relevanten Content Discovery-Netzwerken vertreten.

Nach dem Prinzip „Alles aus einer Hand“ erfolgt auch das Reporting und besteht aus nur einem Dokument. Außerdem können unsere Kundinnen und Kunden über uns Kampagnen global buchen: Schnell eine Tourismuskampagne in Japan? Wir können das.