Gerhard Schaar ist bei Wörthersee Tourismus für Marketing in Digitalen Medien verantwortlich. Im Interview umreißt Schaar die digitale Marketingstrategie bei Wörthersee Tourismus und erklärt, warum er neuerdings auf Native Advertising setzt und die Zusammenarbeit mit Purpur Media schätzt.

Für 2019 wurde in der MOMENTUM Spendingstudie 2018 & Prognose 2019 ein Ausgabenplus für Österreich bei den digitalen Werbespendings von 4,6 Prozent vorhergesagt: Was sieht Ihre diesbezügliche Einschätzung für den Tourismusbereich aus? Steigen die digitalen Werbespendings 2019 weiter an oder stagnieren sie?

Gerhard Schaar, verantwortlicher für Marketing in digitalen Medien bei Wörthersee Tourismus: “Die Erwartungshaltung hinsichtlich Ergänzung unseres Marketing-Mix wurden erfüllt. Mit dem CPC sind wir auch zufrieden. Die generierten User auf der Landing Page konnten unseren Audiences hinzugefügt werden bzw. ergaben sich entsprechende Leads für unsere an der Kampagne beteiligten Betriebe. © Wörthersee Tourismus

Gerhard Schaar: Ich rechne als zuständiger Mitarbeiter der Wörthersee Tourismus Gmbh klar mit einer weiteren konstanten Steigerung, und dies über die kommenden Jahre. Als Grund sehe ich die Entwicklung weg von „allgemeiner“ und „undifferenzierter“ analoger und digitaler Werbung hin zu Audiences, die gezielt getrackt, gespeichert und ge-remarketed werden.

Wenn wir uns die einzelnen Teildisziplinen des Digitalmarketing wie Display, Search, Social Media, Video, Native, etc. ansehen, wo wird dann aus Ihrer Ansicht im Tourismus gerade stärker investiert und wo verhaltener?

Gerhard Schaar: Eine allgemein gültige Aussage zu dieser Frage ist meiner Meinung nach so nicht möglich. Denn das hängt vom Produkt/Thema, Marketing-Mix und vom Digital-Marketing-Niveau der Organisation ab. Wenn mit Garantie wo investiert wird, dann wohl in der Vernetzung der Teildisziplinen: also wahrscheinlich Programmatic Advertising (mit dem Ziel eines Funelling) bzw. in entsprechende Daten Management Plattformen und möglichst viele Daten aus den Teildisziplinen sinnvoll zusammen zu führen. Im Bereich Social Media sehe ich eher Stagnation, bei Pinterest ein Wachstum, ebenso bei Video. Display wird sicher immer mehr ein Thema nur für größere DMOs oder Landesorganisationen (Programmatic). Search (Google, Bing) wird Richtung Großkunden gehen und vom Volumen her insgesamt gleich bleiben. Für kleinere Betriebe/DMOs macht Search, wenn überhaupt, nur mehr als Ergänzung bei absoluter Themenspezialisierung (finanziellen) Sinn. Hier sehe ich vielmehr Schwerpunkte bei SEO-Optimierung, zielgruppenorientiertem Content sowie eine Verbesserung des Zielgruppen-Datenmanagements.

Wie sieht die Hauptstoßrichtung bei Wörthersee Tourismus im Bereich Digitalmarketing aus? Was sind Ihre hauptsächlichen Maßnahmen?

Gerhard Schaar: Für uns dreht sich vieles um das systematische Thema Vernetzung der digitalen Kampagnenformen, das Management der gewonnenen Zielgruppendaten und die Zusammenführung in messbare, funnel-orientierte Kampagnen mit bestimmten Maßnahmen in der zeitlichen Abfolge.

Im Vorjahr war Wörthersee Tourismus ein Vorreiter, als man eine eigene Amazon Skill für die Amazon Alexa entwickelt hat. Warum haben Sie damals zu einem derart frühen Zeitpunkt Neuland betreten und sind Ihre Learnings für die Zukunft?

Gerhard Schaar: Die Region Wörthersee hat sich in ihrem Leitbild als „Lifestyle Bühne Mitteleuropas“ definiert. Folglich stehen wir technologischen Entwicklungen neugierig, offen und interessiert gegenüber. Wo eben möglich zu den technologischen Vorreitern zu gehören ist unser Selbstverständnis. Insbesondere wenn für den Gast tolle, nutzenstiftende Services entstehen können. Das Learning aus dem Projekt war, das technologische Pionierarbeit den unvorhersehbaren Reaktionen des Marktes ausgesetzt sind (Anm: Amazon hat die Auslieferung der benötigten Alexas für den Tourismus eingestellt. Die Implementierung der Hardware in den Versuchshotels am Wörthersee mit dem entsprechenden Skill war so nicht möglich).

Seit wenigen Wochen setzt Wörthersee Tourismus im Bereich Native Advertising auf Purpur Media: Warum haben Sie sich zu diesem Schritt entschlossen und was erhoffen Sie sich davon?

Gerhard Schaar: Die Native Ads sind eine systematische Erweiterung des Marketing-Mix mit zwei Zielen: erstens kurzfristige Marketingziele wie Imagemaßnahmen für den österreichischen Markt, Bewerbung unserer E-Bike-Tage und Lead-Generierung für unsere Partnerhotels in der Kampagne und zweitens die Vorbereitung für unser Programmatic Projekt bzw. dem Sammeln von Daten für unsere Audience „E-Bike Interessierte“ via Verpixelung der Landing Page. Wir erhoffen uns also folglich neben den (kurzfristigen) produktbezogenen Marketingeffekten vor allem ein langfristiges Learning hinsichtlich des gesamtheitlichen digitalen Kampagnenmanagements, in dem Native Ads nur ein Teil davon sind.

Wie sehen denn die ersten Erfahrungswerte der Native-Advertising-Bemühungen von Wörthersee Tourismus in Kooperation mit Purpur Media aus?

Gerhard Schaar: Die Erwartungshaltung hinsichtlich Ergänzung unseres Marketing-Mix wurden erfüllt. Mit dem CPC sind wir auch zufrieden. Die generierten User auf der Landing Page konnten unseren Audiences hinzugefügt werden bzw. ergaben sich entsprechende Leads für unsere an der Kampagne beteiligten Betriebe. Die Servicequalität von Purpur Media beurteilen wir mit sehr gut. Wir würden von daher gerne weiter zusammenarbeiten und schauen, wie wir Native Ads im Zuge der Entwicklung hin zu programmatischen Kampagnen einbauen können.

Das erneuerte Pur Poll ist ganz einfach einzusetzen und dient der Gewinnung von neuen Kunden. (c) Purpur Media Vermarktungs GmbH

Dank der innovativen Werbeform können Werbekunden mittels Meinungsumfragen Klicks und Verweildauer auf ihren Contents im Web erhöhen. Mit dem neuen Design bieten wir nun individuelle Gestaltungsmöglichkeiten.

Die Purpur-Media-Werbeform Pur Poll macht sich den Umstand zunutze, dass sich Menschen für die Meinungen anderer Menschen interessieren und platziert im Purpur Media Ad Network Meinungsumfragen, bei denen die bis zu vier Antwortmöglichkeiten jeweils auf unterschiedliche Landing Pages eines Werbekunden verlinkt sind. Die Gestaltung des Werbemittels liegt bei Purpur Media – als Werbekunde musst Du uns nur Bilder, eine Frage und die jeweiligen Antwortmöglichkeiten zukommen lassen. Nach Deiner Freigabe gehen wir mit der Kampagne online. Nach der Kampagne erhältst Du als Kunde ein Reporting sowie die Daten der Online-Voter für Retargeting-Kampagnen. Oder wir retargeten im Purpur-Display-Netzwerk in Realtime. Pur Poll ist in den Formaten Billboard und Mobile Content Ad im gesamten Purpur Netzwerk verfügbar.

Einzigartige Kampagnenmechanik

Was Pur Poll auszeichnet, ist laut Almedina Muratovic, Sales Managerin bei Purpur Media, folgendes: „Hohe Aufmerksamkeit durch eine einzigartige Kampagnenmechanik, hohe Interaktion und spielerische Auseinandersetzung mit Marken und Produkten, relevante Klicks auf den Content des Werbekunden und eine höhere Verweildauer auf der Website des Werbekunden.“ Quasi on top erhält der Werbekunde auch noch die Ergebnisse der jeweiligen Umfrage, die dieser für weitere Marketingzwecke nutzen kann. „Mit Pur Poll visualisieren wir für unsere Werbekunden Themen, erzeugen damit starkes Engagement und sorgen für relevante Klicks auf den Webcontent unserer Kunden. Und mit unseren Algorithmen und unserem semantischen Targeting garantieren wir skalierbare Ergebnisse im Purpur Media Ad Network“, so Muratovic.

Weiterführende Infos liefert Dir gern Almedina Muratovic, Sales Managerin bei Purpur Media, unter almedina.muratovic@purpurmedia.at

Durch die Implementierung einer Lazy-Loading-Funktion auf einer Webseite ist es möglich, die Ladezeiten der Website wesentlich zu optimieren.

Was Purpur Media seit dem Launch vor nunmehr fast 15 Jahren auszeichnet, ist das Bestreben, sich ständig zu verbessern und immer und überall auf Service-Qualität zu setzen. Jüngste Innovation bei Purpur Media ist die Implementierung einer Lazy-Loading-Funktion auf Websites. Was bedeutet Lazy Loading für die Webseite eines Publishers? „Websites, deren Werbebanner ohne Lazy Loading geladen werden, beginnen mit dem Laden der digitalen Werbeanzeigen zeitgleich mit dem Laden des Website-Content“, erklärt Claudia Zikofsky, Head of Ad Traffic & Campaign Management bei Purpur Media: „Da Werbemittel oftmals aufwendig animiert sind, entstehen durch die großen Dateiinhalte der Creatives häufig lange Ladezeiten. Dies ist vor allem bei mobilen Endgeräten, die nicht immer ein ausgezeichnetes Mobilnetz zur Verfügung haben, ein virulentes Problem.“ Mit einem Wort: Die User-Experience der gesamten Webseite ist aufgrund der langen Ladezeit der Werbemittel eine sehr bescheidene.

Macht Dir das ewige Warten verursacht durch die langen Ladezeiten auch keinen Spaß? Wir haben die Lösung! © Pixabay

Werbemittel werden nur dort geladen, wo sie gerade gesehen werden

Durch die Implementierung einer Lazy-Loading-Funktion auf einer Webseite (ganz egal ob am Desktop oder am mobilen Device) ist es möglich, die Ladezeiten der Website wesentlich zu optimieren. Claudia Zikofsky erklärt: „Lazy Loading stellt dabei sicher, dass die jeweiligen in der Webseite integrierten Werbeplätze, die die Werbebanner beinhalten, nicht zeitgleich mit dem initialen Webseiten-Aufruf des Users geladen werden.“ Um dies zu garantierten, wird in der Webseite eine Funktion hinterlegt, die laufend überprüft, welchen Ausschnitt der Webseite der User aktuell gerade sieht und dies mit der Webseiten-Position des Werbe-Containers vergleicht. Sollte der Werbe-Container nicht mit dem Sichtfeld des Users übereinstimmen, wird die Werbung auf den Werbeplätzen nicht geladen. Sobald sich die Position der Werbeplatzierung dem in das nähere Sichtfeld des Users rückt, wird durch die Lazy-Loading-Funktion das Laden des jeweiligen Werbeplatzes und des jeweiligen Creatives initialisiert. Befindet sich der Werbeplatz zur Gänze im aktiven Sichtbereich des Users, so ist der Werbebanner vollständig geladen und wird ganzheitlich dargestellt.

Das verzögerte Laden der Werbemittel hat neben einer Minimierung der Ladezeiten beim Aufruf der Webseite auch eine sehr positive Auswirkung auf die Messung der Viewability der einzelnen Werbebanner. „Durch das asynchrone Laden der Werbeplätze bzw. durch den Aufruf des Werbemittels bei Bedarf, werden diese dem User nur dann angezeigt, wenn sie sich wirklich im sichtbaren Webseiten-Bereichs des Users befinden“ betont Claudia Zikofsky: „Dies führt dazu, dass Creatives nicht vorab im nicht sichtbaren Bereich einer Webseite geladen werden und somit schlechte Viewability-KPIs erzeugen bzw. AdFraud generieren können. Dadurch wird der Streuverlust bei der Auslieferung von Display-Werbung wesentlich reduziert, wodurch der Kunde qualitativ hochwertigere Ad Impressions erhält.“

Darüber Hinausgehende Infos zur Lazy-Loading-Funktion liefert Dir gerne Claudia Zikofsky, Head of Ad Traffic & Campaign Management bei Purpur Media, unter claudia.zikofsky@purpurmedia.at.

Margarete Rieger ist Senior Consultant Content bei Purpur Media. Im Fragebogen erklärt Margarete Rieger, welche Ausbildung sie genossen hat, wohin es sie im Lauf ihrer bisherigen Karriere überall hin verschlagen hat und wofür Sie bei Purpur Media zuständig ist.

 

Margarete Rieger, Senior Consultant Content bei Purpur Media: „Eine neue Art des „Lust-Machens und zu informieren“ wurde mit Pur Native geschaffen.“ © Reiner Riedler

Margarete, Du bist Senior Consultant Content bei Purpur Media. Wie sieht Dein konkretes Tätigkeitsfeld aus? Was sind Deine tagtäglichen Aufgaben?

Margarete Rieger: Die konkreten Aufgaben beinhalten Kundenakquise, Beratung, Verkauf des Produktes „Pur Native“ und dessen Abwicklung. Mein Zuständigkeitsbereich umfasst das Segment „Tourismus & Hotellerie“. In meinem Kundensegment spielt vor allem die beratende und verständnisvolle Seite einen großen Aspekt.

Wohin hat Dich Dein bisheriger Karriereweg geführt? Und welche Ausbildung hast Du genossen?

Margarete Rieger: Nach meiner Ausbildung im Hotel Schloss Fuschl zur Hotel & Gastgewerbe Assistentin und einigen Jahren Praxis im Inland zog es mich für zehn Jahre nach Asien und Afrika. Ich arbeitete dort für Marriott Hotels & Resorts in Myanmar, leitete für drei Jahre als General Manager die Life Resort Hotel Gruppe in Vietnam, war für die Neupositionierung des Sandy Beach Resorts in Danang (Vietnam) verantwortlich. Für die Aden Service Group mit Sitz in Shanghai habe ich die Remote Site Service Abteilung konzipiert und geleitet: das größte Facility Management Projekt zu dieser Zeit in Vietnam. Nach diesem Projekt habe ich als Business Development Manager Remote Site Projekte in Vietnam, Laos, Thailand und im Kongo entwickelt. Zurück in Österreich habe ich als Director of Operations für admicos – Blaguss Event Pro gearbeitet und für hetras Hotel Management Software das komplette Branding sowie das Marketingkonzept entwickelt.

Als für mich Schluss mit Reisen war, bin ich in die Steiermark zurückgekehrt und habe als Marketingleiterin im Tourismusverband Bad Waltersdorf und später der H2O Hoteltherme in Sebersdorf gearbeitet. Dort waren Destinations-, Branding-, Event-, Inhouse Marketing und Medienplanung ein sehr großer Teil des Aufgabengebiets. Um auch ein Stückchen „Welt“ meiner mittlerweile achtjährigen Tochter vorstellen zu können, bin ich vor fünf Jahren nach Wien übersiedelt. Die Private Hotels Gruppe mit gesamt sieben Hotels in Wien und Kaprun haben einen Projektmanager und Director of Sales & Marketing gesucht und so konnte ich meine bisherigen Erfahrungen als Pre-Opening Manager, Hoteldirektorin und Director Sales & Marketing ausleben konnte. Nach dem Verkauf der Hotels kam mir mein internationales Vertriebsnetzwerk, als Produktmanager FIT Städte bei Travel Partner GmbH, einem der größeren Reiseveranstalter im B2B Bereich, zu Gute.

Mein Wunsch war es immer, eines Tages die Seite einer Medienagentur bzw. eines Vermarkters gerade im Online-Bereich kennenzulernen. Ich habe das BORG Hartberg besucht, spreche drei Sprachen fließend, habe eine Lehrabschluss und diverse Zusatzausbildungen wie die Unternehmerprüfung, Impact Leadership und Train-the-Trainer I-III. Ich folge persönlich den Principalen „The 7 Habits of highly effective people“ von Stephen R. Covey.

Meine Hobbies sind: Zeit mit meiner Familie zu verbringen, Hund, Golf, Skifahren, Schwimmen und Jagd (wenn es die Zeit erlaubt).

Was ist das Spannende und was ist das Herausfordernde an Deiner Tätigkeit?

Margarete Rieger: In meiner ganzen Zeit als Marketing-Verantwortliche für diverse Hotels bzw. auch touristische Regionen hat mir immer etwas gefehlt: Wie bekomme ich Neukunden, wirklich potentiell-buchende Kunden, auf meine online geschalteten Medien (Webseiten, Aktionen, Social Media Kampagnen und mehr)! Durch Pur Native und den dahinterstehenden Algorithmen sowie Vertriebs-Systemen, wurde dies für mich erstmals möglich und vor allem messbar! Eine neue Art des „Lust-Machens und zu informieren“ wurde mit Pur Native geschaffen. Das Herausfordernde an meiner ganzen Tätigkeit ist eigentlich, diese mit Pur Native gegebene Möglichkeiten, Touristikern verständlich vorzustellen und die „technischen Vokabeln“ zu übersetzen.

Wenn Du nicht Senior Consultant Content bei Purpur Media wärst, welchen Beruf würdest Du dann gerne ausüben?

Margarete Rieger: Natürlich ist das Ziel, glücklicher Privatier auf einer Almhütte zu sein! Im Moment kann ich mir aber nichts Anderes vorstellen, da das Aufgabengebiet sehr spannend und lehrreich ist, das Team einzigartig! Im Falle, dass alle Stricke reißen sollten: einmal glücklicher Touristiker –immer glücklicher Touristiker.

Stell Dir vor, die Purpur Media würde eine neue Niederlassung irgendwo auf der Welt eröffnen und Du könntest dort arbeiten: Wo wäre das genau?

Margarete Rieger: Shanghai.

Petra Slastanova, Praktikantin im Kampagnenmanagement © Purpur Media

Die Studentin der Publizistik & Kommunikationswissenschaften sowie der Romanistik bucht Kampagnen ein, optimiert selbige und erstellt Reports für die Kunden des Premium-Online-Vermarkters.

Petra Slastanova ist seit April 2019 im Kampagnenmanagement von Purpur Media tätig. Die gebürtige Slowakin, die seit neun Jahren in Österreich lebt, studiert im 6. Semester Publizistik & Kommunikationswissenschaften sowie Romanistik mit dem Schwerpunkt Spanisch. Bevor die 24-Jährige zum Team von Purpur Media stieß, werkte sie ehrenamtlich im Bereich Social Media Marketing und Fundraising und davor als Praktikantin im PR- & Eventmarketingbereich. Ihre konkrete Tätigkeit bei Purpur Media sieht folgendermaßen aus: „Ich unterstütze das Kampagnenmanagement, sowohl im Pur-Native- als auch im Display- und Video-Bereich. Bisher habe ich Kampagnen eingebucht, optimiert und Reports erstellt. Außerdem kümmere ich mich um die Auftragsabwicklung im Content Marketing. Ich habe die Prozesse und Abläufe im Bereich Ad Operations kennengelernt und unterstütze das Team bei laufenden Projekten wie etwa der Website-Aktualisierung.“ Warum sich Slastanova für Digital Marketing interessiert, erklärt sie so: „Ich finde die Vielfalt an Möglichkeiten, die dieser Bereich mit sich bringt, faszinierend. Ebenso beeindruckt mich, wie schnell sich neue Pfade in der digitalen Branche entfalten.“ In ihrer Freizeit ist Petra mit ihrem Hund in der Natur unterwegs, spielt (Beach-)Volleyball und entspannt sich beim Yoga.

Beim Training Day und beim Conference Day der Fachkonferenz JETZT Amazon Mitte Mai in Wien präsentierten praxisgestählte Amazon-Experten von Produzenten-, Händler- und Agenturseite erfolgserprobte Strategien und Best Practices für Vertrieb, Marketing und Werbung auf Amazon. Mit von Partie war ein zweiköpfiges Team von Purpur Media.

Bei der JETZT Amazon am 21. und 22. Mai vermittelten praxisgestählte Amazon-Experten von Produzenten-, Händler- und Agenturseite den 85 Teilnehmern Know-how und Skills für ihr Marketplace Marketing. Mit von der Partie waren Margarete Rieger und Amela Mesic als Vertretung der Purpur Media. © Elisabeth Kessler

Was es braucht, um die Sales Performance auf digitalen Marktplätzen in neue Dimensionen zu führen und auf Amazon und Co. messbare Vertriebserfolge einzufahren, erfuhren Marketing- und E-Commerce-Verantwortliche im Rahmen der Fachkonferenz JETZT Amazon von Praktikern von Produzenten-, Händler- und Agenturseite. An den ersten beiden Konferenztagen der JETZT Amazon am 21. und 22. Mai 2019 im 25hours Hotel in Wien wurde den insgesamt 85 Konferenzteilnehmern sofort in die Tat umsetzbares Know-how für Marketplace Marketing vermittelt. Eine Novität im Rahmen der diesjährigen JETZT Amazon ist der am 25. Juni ebenfalls in Wien stattfindende Advertising Day der JETZT Amazon, an dem einen ganzen Tag lang ausschließlich die Konzeption und Umsetzung von cleveren und zielführenden Werbestrategien auf Amazon thematisiert wird. Anmeldungen zum Advertising Day der JETZT Amazon sind hier möglich: https://amazon.jetzt-konferenz.at/tickets/

Alles über Chancen und Risiken für Hersteller und Händler auf Amazon

Der Training Day der JETZT Amazon am 21. Mai richtete sich an all jene, die auf digitalen Marktplätzen wie Amazon bereits Waren verkaufen und Erfahrungen im Umgang mit Amazon gemacht haben. Der Training Day bot den Konferenzteilnehmern einen fundierten Überblick über das Ökosystem von digitalen Marktplätzen wie Amazon und wartete mit vielen Tipps und Tricks für die tagtägliche Arbeit im Marketplace Marketing auf. Mit Karim-Patrick Bannour von der Marketplace-Spezialagentur MarktPlatz1 führte einer der profiliertesten Marketplace-Experten im deutschen Sprachraum durch den Training Day. Bannour widmete sich in seinen Ausführungen nicht nur Chancen und Risiken für Marken, Hersteller und Händler auf Amazon ein, sondern unterzog auch die Amazon-Präsenzen der Konferenzteilnehmer einer kritischen Grobanalyse.

Conference Day: Keynotes, Vorträge, Panels und Best Practices

Der zweite Tag der JETZT Amazon – der Conference Day am 22. Mai – lieferte den Teilnehmern im Rahmen von Vorträgen, Panels, Best Practices und Workshops jede Menge Inspiration für ihr jeweiliges Marketplace Marketing. Der thematische Bogen spannte sich dabei von Insights in die grundsätzliche Amazon-Denke über einen Vergleich der Kosten für Seller und Vendoren auf Amazon bis hin zu konkreten Handlungsempfehlungen dazu, welche Rolle Amazon als Teil einer Multichannel-Strategie spielen sollte. Des Weiteren erfuhren Konferenzteilnehmer der JETZT Amazon im Rahmen von Best Practices, wie Sie für ihre Produkte mehr Sichtbarkeit erzielen und damit höhere Umsätze generieren können. Außerdem gaben die Speaker Tipps und Tricks für Performance-Tracking, Performance-Optimierung, clevere Upselling-Strategien sowie geschickte Werbemaßnahmen auf Amazon.

Spannende Best Cases präsentierten im Rahmen der JETZT Amazon Patrick Kappel, Online Sales Director Europe beim Receiver-Hersteller STRONG Group International und Thomas Schamberger, der mit seinem nebenberuflich lancierten Küchenutensilien-Shop PAULIS Kitchen im dritten Bestandsjahr über 300.000 Euro brutto umgesetzt hat.

Weitere Speaker des Conference Day der JETZT Amazon rekrutierten sich aus Unternehmen wie Bisnode D&B, Adference, Whitewater Consulting, Marktplatz 1, TOWA Digital, Mobile Marketing Association und Blueforce.

Mit 59,1 Prozent Reichweite liegt Purpur Media im April 2019 auf Rang 3 in der Auflistung der reichweitenstärksten heimischen Ad Networks.

Unangefochten unter den Top 3 klassiert sich Purpur Media im Ranking der reichweitenstärksten Webservices österreichischer Ad Networks. Konkret liegt Purpur Media mit einer Reichweite von 59,1 Prozent auf Platz 3 im entsprechenden Reppublika-Ranking der Ad Networks. Das vom Marktforschungsinstitut MindTake Research entwickelte Researchtool Reppublika liefert mit seiner Funktion Ratings+ eine Vielzahl an Auswertungen für die Mediaplanung. Reppublika misst die App- und Web-Nutzung in Österreich über ein eigenes, repräsentatives single-source Panel cross-device.

Darüber Hinausgehende Detailauswertungen zum Purpur Media Ad Network liefert Dir gern Nina Moog, Head of Product and Partnermanagement Purpur Media, unter nina.moog@purpurmedia.at.

Angela Tesar, Chief Marketing Officer von mobile-pocket: „Nähe ist beim location-based advertising das Stichwort: Denn im Vergleich zur Postwurfsendung oder zum Newsletter bekommt der Kunde die Werbung nur dann ausgespielt, wenn er sich auch tatsächlich in naher Umgebung zum Point of Interest befindet. So schaffen wir mehr Relevanz für den Kunden und das Unternehmen selbst.“ © bluesource

Mit der bei Purpur Media buchbaren neuen Werbeform von mobile-pocket wird der Standort des Kunden in Echtzeit über das Smartphone erfasst. Marken und Unternehmen können Stamm- und Neukunden auf gezielte Angebote am Point of Interest aufmerksam machen. Im Interview erklärt Angela Tesar, Chief Marketing Officer von mobile-pocket, was es mit der innovativen Werbeform auf sich hat.

mobile-pocket ist als Kundenkarten-App bekannt, mit der die Konsumenten ihre Stammkundenmitgliedschaften am Smartphone managen können. Inwiefern ist die App auch ein Werbemedium?

Angela Tesar: mobile-pocket ist eine beliebte Kundenkarten-App, mit der Konsumenten ihre Stammkundenvorteile übersichtlich und kompakt am Point of Sale nutzen können. Da die App bei jedem Einkauf verwendet wird, ist sie natürlich auch ein idealer Mobile-Marketing-Kanal für Aktionen und Angebote.

Seit einigen Wochen ist nun auch location-based advertising über die App von mobile-pocket möglich: Was hat es damit auf sich?

Angela Tesar: Mit dem location-based advertising von mobile-pocket wird der Standort des Kunden in Echtzeit über das Smartphone erfasst. So können Marken und Unternehmen ihre Stamm- bzw. Neukunden gezielt auf Angebote am Point of Interest aufmerksam machen.

Was sind die Vorteile des location-based advertising von mobile-pocket für die Konsumenten?

Angela Tesar: „Nähe“ ist das Stichwort: Denn im Vergleich zur Postwurfsendung oder zum Newsletter bekommt der Kunde die Werbung nur dann ausgespielt, wenn er sich auch tatsächlich in naher Umgebung zum Point of Interest befindet. So schaffen wir mehr Relevanz für den Kunden und das Unternehmen selbst.

Die neue Werbeform ist nun seit einigen Wochen am Markt. Was lässt sich über die Leistungswerte des location-based advertising von mobile-pocket sagen?

Angela Tesar: Die Click-Through-Rate liegt aktuell im Durchschnitt bei 5 bis 6 Prozent. Was mir aber auch sehr wichtig ist: Um unsere User nicht mit einem Schwall an Benachrichtigungen zu überfordern, vergeben wir die Werbeplätze für das location-based advertising sehr sorgsam. Ein entscheidender Punkt ist dabei natürlich auch der Datenschutz: Die Standortdaten der Benutzer verwenden wir nur, um herauszufinden, ob eine Kampagne an den User auszuspielen ist, oder nicht.

Welches Potenzial siehst Du im location-based advertising von mobile-pocket?

Angela Tesar: Eine ganze Menge! Das Angebot wird immer stärker von unseren Usern angenommen. Pro Tag kommen so aktuell rund 1.000 neue Personen hinzu, die über location-based advertising erreicht werden können.

Wie sieht der Ablauf bei der Planung einer location-based-Kampagne aus?

Angela Tesar: Gemeinsam mit dem Kunden definieren wir für die Kampagne einen virtuellen Radius – einen Geofence – um den Point of Interest. Wenn ein Kunde den Geofence betritt, wird die Anzeige des Angebotes in mobile-pocket ausgelöst. Das Ganze basiert auf der Tracking-Technologie GPS. Es gibt verschiedene Einlösemechanismen für Gutscheine wie etwa In-Store und online, mit generischen oder individuellen Codes.

Welche Arten von Kampagnen lassen auf dieser Art und Weise umsetzen?

Angela Tesar: Hier gibt es bereits eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten: Man kann beispielsweise Angebote oder Gutscheine an die Kunden ausspielen, sobald sie sich am Point of Interest befinden. Aber auch Reminder zur Nutzung der Kundenkarte am Point of Sale, die Ankündigung eines Events in der Umgebung sowie die Bewerbung von Services im Rahmen von Veranstaltungen.

Weitere Detailinfos zu den Werbemöglichkeiten in der App von mobile-pocket liefert Dir gern Sales Managerin Dina Muratovic, unter almedina.muratovic@purpurmedia.at.

Dr. Oliver Vesper, Geschäftsführer SpotX und smartclip DACH: „Wir sind im Videobereich im deutschsprachigen Raum optimal aufgestellt, sowohl aus technologischer als auch aus der Vermarktungsperspektive. Aufgrund unserer hohen Video-Reichweiten in Österreich möchten wir dieses Jahr mit lokaler Kompetenz unsere Präsenz im österreichischen Markt verstärken. Purpur Media ist dafür der ideale Partner.“ © smartclip & SpotX

Purpur Media vermarktet ab sofort das österreichische Publisher-Portfolio von SpotX und smartclip und nutzt den SpotX Technologie-Stack für die Vermarktung des eigenen Inventars.

Purpur Media und SpotX, die führende Monetarisierungsplattform für Total Video, kooperieren in der Vermarktung des in Österreich verfügbaren Video-Inventars. SpotX führt sein Geschäft derzeit mit dem Videospezialisten smartclip zusammen. Purpur Media wird das Publisher-Inventar von SpotX und smartclip mit seiner lokalen Expertise vermarkten. Über die programmatische Infrastruktur von SpotX wird das gesamte Vermarktungsportfolio, das das hochwertige lokale Digital-Portfolio von Purpur Media inkludiert, ausgeliefert.

Das österreichische Premium-Portfolio von SpotX und smartclip umfasst mehr als 100 Publisher sowie monatlich über 100 Millionen Anfragen auf das zu vermarktende Videoinventar. Als Preferred Partner übernimmt Purpur Media die aktive Vermarktung in Österreich. Neben den klassischen click-to-play In-Stream-Videos werden vor allem die Out-Stream-Videoformate in den redaktionellen Inhalten der zahlreichen Verlagshäuser verkauft. Out-Stream-Formate sind über alle Endgeräte hinweg vielseitig und kreativ einsetzbar und auf speziell nachgefragte KPIs wie Audience-Qualität aussteuer- und skalierbar.

SpotX stärkt mit lokaler Kompetenz die Präsenz am heimischen Markt

„Wir sind im Videobereich im deutschsprachigen Raum optimal aufgestellt, sowohl aus technologischer als auch aus der Vermarktungsperspektive. Aufgrund unserer hohen Video-Reichweiten in Österreich möchten wir dieses Jahr mit lokaler Kompetenz unsere Präsenz im österreichischen Markt verstärken. Purpur Media ist dafür der ideale Partner“, erklärt Dr. Oliver Vesper, Geschäftsführer SpotX und smartclip DACH. „Mit den Purpur-Media-Spezialisten, die das Inventar von SpotX und smartclip vor Ort bevorzugt anbieten, wird unser Portfolio für Werbetreibende zielgerichtet eingesetzt und gleichzeitig profitieren unsere Publisher von einer marktgerechteren Auslastung des eigenen Videoinventars in Österreich.“

Purpur Media führt darüber hinaus seine starken Online-Marken auf der Infrastruktur der SpotX-Plattform zusammen, um sich intensiver auf die konzeptionelle Zusammenarbeit mit den Publishern zu konzentrieren.

„Besonders die technische Umgebung des SpotX-Tech-Stacks ermöglicht eine noch effizientere Vermarktung unseres Publisher-Inventars“, erläutert Elisabeth Plattensteiner, Geschäftsführerin von Purpur Media und fügt hinzu: „Wir sind in der Lage, alle unsere Purpur Media-Services auf einer Plattform zusammenzuführen und schaffen somit ein vereinheitlichtes Angebot, aus dem insbesondere Werbetreibende einen echten Vorteil ziehen. Die spezielle Kombination von Technologie und Vermarktung, angeboten aus einer Hand, macht SpotX am Markt einzigartig.“