Das Herz eines Ad Networks ist der Adserver. Wir von Purpur Media haben uns zu Beginn dieses Jahres dazu entschieden, die Operation am offenen Herzen zu wagen und entschlossen, auf das Adserver System von Google – den Ad Manager – zu wechseln.

Warum wir uns für den Ad Manager entschieden haben, ist schnell erklärt. Um auch technisch für die Zukunft gut gerüstet zu sein, haben wir den Google Ad Manager gewählt. Auch abseits herkömmlicher Display-Kampagnen ist es mit dem System von Google möglich, den programmatischen Ad-Bereich, auf Grund der technischen Gegebenheiten des Ad Managers, homogen in den Prozess-Ablauf zu integrieren. Ebenso hat uns die partnerschaftliche Betreuung durch unsere Google-Ansprechpersonen, deren Service immer äußerst zufriedenstellend war, bei der Entscheidung für den Ad Manager bestärkt.

Wer jemals einen Adserver aufgesetzt hat, weiß um den immensen Aufwand. Ein Aufwand, den auch die Partner-Websites zu tragen haben durch den Tausch der Adtags in ihren Quellcodes. Ziel war es deshalb, diesen Aufwand bei unseren Partnern gering zu halten. Künftig müssen unseren Partner keine Tags mehr integrieren, damit wollen wir ihnen mehr Convenience bieten.

Möglich macht das der Purpur Tag Manager: Der Website-Betreiber integriert einmalig den Purpur Tag Manager und das Ad-Operations-Team von Purpur Media verwaltet zentral die Ad-Tags. Man kann sich das wie einen leeren Container vorstellen, dessen Inhalt Purpur Media hinzufügt.

Effektives Troubleshooting und optimierte Auslieferung von Werbemitteln

Das Problem dabei: Es gibt auf dem Markt keinen „fertigen“ Tag Manager, der den Ansprüchen eines Vermarkters in allen Belangen genügt. Deshalb haben wir uns entschlossen, diesen Tag Manager selbst zu entwickeln. Mit Hilfe des Tag Managers ist es nun möglich Anpassungen, des darin integrierten Ad-Server-Systems, ohne zusätzlichen Arbeitsaufwand für unsere Partner vorzunehmen. Dies ermöglicht unter anderem eine bessere Betreuung der Advertiser bzw. ein effektiveres Troubleshooting im Partner-Management, wie auch eine optimierte Auslieferung von Werbebannern.

Im ersten Schritt wurden die Seitenstrukturen der aktuellen Partner analysiert und im neuen Google Ad Manager abgebildet. Um dabei so dynamisch wie möglich zu sein, setzen wir auf die intelligenten Smart-Tags des Ad Managers. Diese haben den Vorteil, dass hier nicht für jedes Format eigene AdSlots im Inventar definiert werden müssen. Anhand von sogenannten Mappings werden vom Google Ad Manager immer die größtmöglichen Ad-Formate angezeigt, um somit die vorhandenen Werbeplätze bestmöglich zu monetarisieren. In enger Zusammenarbeit mit Google selbst konnte nun dieses agile und performante Yield-Setup geschaffen werden.

Patrick Ottone, Strategic Partner Manager bei Google erklärt: „Es freut uns sehr, dass wir mit der Purpur Media einen erstklassigen Partner in Österreich gewonnen haben, der zukünftig auf Google Technologie setzt“.

Mit der vollständigen Umstellung des Adserving-Systems auf den Google Ad Manager ist das Purpur Media Netzwerk nun tief im Real-Time-Bidding verwurzelt. Weitere Punkte, die nun auf der Agenda unseres Purpur-Tech-Teams stehen, ist die Integration eines Header-Bidding-Systems, um neben der Tiefe auch die Reichweite und Qualität der Ads im Sinne des Partnermanagements auszubauen.