Account Manager Agencies (m/w) gesucht!

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir einen

Account Manager Agencies (m/w) für 40 Stunden, Dienstort Wien

Was zu tun ist:

Als Account Manager Agencies bist Du Mitglied eines erfolgreichen Teams und maßgeblich daran beteiligt unseren Unternehmenserfolg weiter voranzutreiben.

  • Du hältst intensiven Kontakt mit unseren Agenturkunden und hilfst Ihnen erfolgreiche Kampagnen für ihre Kunden umzusetzen.
  • Du konzipierst individuelle Verkaufskonzepte und zielgruppengerechte Online Marketing-Lösungen. Du recherchierst eigenständig Marktpotenziale und entwickelst daraus Bausteine von Mediaplänen.
  • Du bist vorrangig für die Betreuung der großen Mediaagenturen und deren Kunden verantwortlich, sowie den Ausbau bestehender Accounts inkl. der damit verbundenen Potenzialermittlung.
  • Für die Kampagnenkontrolle, Optimierung und Weiterentwicklung von Geschäftsbeziehungen steht Dir ein Quality Manager zur Seite.
  • In enger Zusammenarbeit mit dem Produktmanagement verfolgst Du die Entwicklung und Umsetzung der Kampagnen.

Was Du mitbringst:

Deine Basis bildet ein abgeschlossenes Studium mit relevanten Studienschwerpunkten oder eine vertriebsorientierte bzw. werbefachliche Ausbildung.

  • Sales ist Deine Leidenschaft, idealerweise konntest Du bereits Berufserfahrung im Bereich Vertrieb von Werbe- oder Medienprodukten sammeln oder möchten sich weiterentwickeln.
  • Du bringst Freude an der Akquisition von Kunden mit – persönlich und telefonisch.
  • Du überzeugst durch eine selbstständige, ziel- und abschlussorientierte Arbeitsweise, Kommunikations- und Durchsetzungsstärke sowie Begeisterung für gute Zusammenarbeit.
  • Ausgeprägtes Verhandlungsgeschick, ein hohes Maß an Eigeninitiative und Kundenorientierung sowie ein sicheres, verbindliches Auftreten zeichnet Sie aus.
  • Belastbarkeit und Fähigkeit zum vernetzten Denken ist dann noch das Tüpfelchen auf dem i.

Was Du erwarten darfst:

  • Ein Jahresbruttogehalt ab € 30.000,– zuzüglich erfolgsorientierter Bonifikation bei 40 Wochenstunden. Je nach Erfahrung und Qualifikation besteht die Bereitschaft zur Überzahlung.
  • Ein offenes und freundliches Arbeitsklima in einem agilen Team.
  • Eine selbstständige, herausfordernde Aufgabe mit hoher Verantwortung.

 

Bitte schicke an office@purpurmedia.at

  • ein Motivationsschreiben
  • einen tabellarischen Lebenslauf
  • ein Bewerbungsfoto

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung und darauf Dich kennen zu lernen.

Campaign Manager Content Discovery (m/w) gesucht!

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir einen Campaign Manager Content Discovery (m/w) für 40 Stunden, Dienstort Wien.

Was zu tun ist:

Du bist Teil des Ad Managements Teams mit Schwerpunkt Management unserer Content Distributions Kampagnen. Es beinhaltet das Planen, Einbuchen, Optimieren und Reporten von Content-Kampagnen in Outbrain, dem weltmarktführenden Content Discovery Tool.

Du managst die Kampagnen eigenverantwortlich und stellst durch ein laufendes Monitoring sicher, dass die Kampagnenziele unserer Kunden erreicht werden. Du unterstützt unser Sales Team in der Angebotsphase mit Forecasts und Planungen – Content Performance Expertise ist ebenfalls ein wesentlicher Teil Deiner Aufgabe. Weiters bist Du erster Ansprechpartner für Optimierung und Abwicklung gegenüber Kunden und Schnittstelle zum Technologiepartner Outbrain.

Was Du mitbringst:

  • Du verfügst über mindestens 2 Jahre Berufserfahrung im digitalen Kampagnenmanagement, vorzugsweise im Bereich Content, SEM oder Social Media.
  • Dank Deiner ausgeprägten analytischen Fähigkeiten hast Du Freude am Ergründen der Ursachen von Veränderungen in der Kampagnenperformance und bist in der Lage, proaktiv Maßnahmen zu ergreifen.
  • Idealerweise hast Du Erfahrungen mit Webanalyse-Tools wie zum Beispiel Google Analytics.
  • Du arbeitest gerne eigeninitiativ, bringst Ausdauer und viel Eigenmotivation mit und Entwicklungen im Content Marketing sowie die digitale Welt interessieren Dich persönlich sehr.

Was Du erwarten darfst:

  • Ein monatliches Bruttogehalt von € 2.000,- bei 40 Wochenstunden. Je nach Erfahrung und Qualifikation besteht die Bereitschaft zur Überzahlung.
  • Ein offenes und freundliches Arbeitsklima mit flexiblen Arbeitszeiten in einem agilen Team.
  • Ein eigenständiges, abwechslungsreiches und verantwortungsvolles Aufgabengebiet in einem stark wachsenden Geschäftsfeld.

Du kannst es nicht mehr erwarten mit unseren Kunden in der Content Distribution durchzustarten?

Bitte schicke an office@purpurmedia.at

  • ein Motivationsschreiben
  • einen tabellarischen Lebenslauf
  • ein Bewerbungsfoto

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung und darauf Dich kennen zu lernen.

Junior Campaign Manager (m/w) gesucht!

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir einen Junior Campaign Manager (m/w) für 40 Stunden, Dienstort Wien.

Was zu tun ist:

Du bist Teil des Ad Managements Teams, das beinhaltet das Planen, Einbuchen, Optimieren und Reporten von Kampagnen in Adition und Improve.

Du managst die Kampagnen eigenverantwortlich und stellst durch ein laufendes Monitoring sicher, dass die Kampagnenziele unserer Kunden erreicht werden. Du unterstützt unser Sales Team in der Angebotsphase mit Forecasts und Planungen. Weiters bist Du erster Ansprechpartner für Optimierung und Abwicklung gegenüber Kunden.

Was Du mitbringst:

  • Du hast starkes Interesse an Online-Marketing & Affinität zu digitalen Medien.
  • Dank Deiner ausgeprägten analytischen Fähigkeiten hast Du Freude am Ergründen der Ursachen von Veränderungen in der Kampagnenperformance und bist in der Lage, proaktiv Maßnahmen zu ergreifen.
  • Idealerweise verfügst du über gute HTML Kenntnisse.
  • Du arbeitest gerne eigeninitiativ, bringst Ausdauer und viel Eigenmotivation mit.

Was Du erwarten darfst:

  • Ein monatliches Bruttogehalt von € 1.800,- bei 40 Wochenstunden. Je nach Erfahrung und Qualifikation besteht die Bereitschaft zur Überzahlung.
  • Ein offenes und freundliches Arbeitsklima mit flexiblen Arbeitszeiten in einem jungen und agilen Team.
  • Ein eigenständiges, abwechslungsreiches und verantwortungsvolles Aufgabengebiet in einem stark wachsenden Geschäftsfeld.

 

Bitte schicke an office@purpurmedia.at

  • ein Motivationsschreiben
  • einen tabellarischen Lebenslauf
  • ein Bewerbungsfoto

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung und darauf Dich kennen zu lernen.

Senior Campaign Manager (m/w) gesucht!

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir einen Senior Campaign Manager (m/w) für 40 Stunden, Dienstort Wien.

Was zu tun ist:

Du bist Teil des Ad Managements Teams, das beinhaltet das Planen, Einbuchen, Optimieren und Reporten von Kampagnen in Adition und Improve.

Du managst die Kampagnen eigenverantwortlich und stellst durch ein laufendes Monitoring sicher, dass die Kampagnenziele unserer Kunden erreicht werden. Du unterstützt unser Sales Team in der Angebotsphase mit Forecasts und Planungen. Weiters bist Du erster Ansprechpartner für Optimierung und Abwicklung gegenüber Kunden.

Was Du mitbringst:

  • Du verfügst über mindestens 2 Jahre Berufserfahrung im digitalen Kampagnenmanagement bzw. Erfahrung mit AdServern.
  • Du hast starkes Interesse an Online-Marketing & Affinität zu digitalen Medien.
  • Dank Deiner ausgeprägten analytischen Fähigkeiten hast Du Freude am Ergründen der Ursachen von Veränderungen in der Kampagnenperformance und bist in der Lage, proaktiv Maßnahmen zu ergreifen.
  • Idealerweise verfügst du über gute HTML Kenntnisse.
  • Du arbeitest gerne eigeninitiativ, bringst Ausdauer und viel Eigenmotivation mit.

Was Du erwarten darfst:

  • Ein monatliches Bruttogehalt von € 2.000,- bei 40 Wochenstunden. Je nach Erfahrung und Qualifikation besteht die Bereitschaft zur Überzahlung.
  • Ein offenes und freundliches Arbeitsklima mit flexiblen Arbeitszeiten in einem jungen und agilen Team.
  • Ein eigenständiges, abwechslungsreiches und verantwortungsvolles Aufgabengebiet in einem stark wachsenden Geschäftsfeld.

Bitte schicke an office@purpurmedia.at

  • ein Motivationsschreiben
  • einen tabellarischen Lebenslauf
  • ein Bewerbungsfoto

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Sales Media Technology (m/w) gesucht!

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir einen

Sales Media Technology (m/w)

40 Stunden, Dienstort Wien

 

We are Leading Adsperts

Wir von Purpur Media sind Experten für digitales Marketing. Unsere Aufgabe ist es, global innovative Technologien zu finden und diese österreichischen Unternehmen anzubieten, damit diese ihre Kundenkommunikation und Marketing effizienter gestalten können. Implementierungen und laufender Kundensupport erfolgen in Österreich.

Werden Sie Teil unseres Unternehmens und arbeiten Sie gemeinsam mit uns für den Erfolg unserer Kunden.

Wir wenden uns an Menschen, die ihre Zukunft im Vertrieb sehen. Auch Quereinsteiger können uns von ihrem Elan und ihrer Ausdauer überzeugen, wenn sie konsequent und ausdauernd ihre Ziele verfolgen.

Sie sind interessiert an neuen Technologien und verstehen die Sprache des Marketings genauso wie jene der IT.

 

Ihre Aufgabe:

  • Präsentation, Beratung und Verkauf unserer Lizenzprodukte in persönlichen Gesprächen auf dem gesamten Bundesgebiet.
  • Sie fokussieren auf die Akquisition von Neukunden und schaffen stabile Beziehungen zu diesen. Gute Beziehung zu unseren Kunden, ist traditionell eines der stärksten Assets unseres Unternehmens.
  • Aufbau eines neuen Geschäftsfeldes unter Einbeziehung der vorhandenen Ressourcen.
  • Proaktives Mitgestalten der Verkaufsunterlagen und Präsentationen.
  • Marktbeobachtung, um unseren Kunden immer die neuesten und interessantesten Produkte anbieten zu können. (in enger Abstimmung mit Produktmanagement und Geschäftsführung)

 

Wir bieten:

  • Ein Jahresbruttogehalt ab € 30.000,– zuzüglich erfolgsorientierter Bonifikation bei 40 Wochenstunden. Je nach Erfahrung und Qualifikation besteht die Bereitschaft zur Überzahlung.
  • Ein offenes und freundliches Arbeitsklima in einem agilen Team.
  • Eine selbstständige, herausfordernde Aufgabe mit hoher Verantwortung.

 

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung per E-Mail an office@purpurmedia.at

Pur Influencer – das neue Netzwerk der Purpur Media

Andreas Störer, Geschäftsführer von A4 Media GmbH, im gemeinsamen Interview:

Pur Influencer heißt das neue Netzwerk von Purpur Media. Es umfasst mehr als 10.000 Influencer im deutschsprachigen Raum, die für unsere Partner seit wenigen Monaten Kampagnen aushecken. Unser Experte dafür ist Andreas Stöger. Wir sprachen mit ihm über diese relativ junge Disziplin im Marketing.

 

Andreas, was eigentlich ist ein Influencer? Auf der Visitenkarte liest man das ja kaum.

Andreas Stöger: Für mich sind es drei Bausteine, die Influencer Marketing ausmachen: Erstens eine Spielart meinungsgebenden Journalismus, zweitens passiert es auf digitalem Weg und drittens sehr oft in Verbindung mit einer Art Product Placement.

Ich möchte nicht behaupten, dass Influencer klassische Journalisten sind. Aber sie haben schlicht erkannt, dass digitale Plattformen es ermöglichen, eine breite Öffentlichkeit anzusprechen. Sie nutzen ihre Fanbase oder Follower, um Emotionen zu wecken und Produkte oder Dienstleistungen darzustellen. Das Digitale kann aber nicht subtrahiert werden, es gibt dem Influencer Marketing seine Identität.

 

Das deutsche „manager magazin“ hat kürzlich eine Debatte über Influencer Marketing losgetreten. Anlass war ein Interview mit der deutschen Bloggerin Caro Daur – mit der Headline „Die Daur-Werbesendung“. Wo bietet Influencer Marketing Angriffsflächen für berechtigte Kritik?

Stöger: Der erste Punkt ist sehr oft die Intransparenz der Follower. Ein deutschsprachiger Influencer hat beispielsweise 1,5 bis zwei Millionen Follower, diese können aus allen Ecken der Welt kommen. Daher muss man geografische Reichweiten in der Planung genau analysieren. Zweitens, jeder, der auf – sagen wir – Instagram mehr als 2.000 Follower hat, gilt heute schon als ein Influencer. Zu wissen, wer tatsächlich einer ist, dafür muss man Zeit aufwenden. Die Fragen, die hier zu stellen sind: Wachsen ihre Reichweiten? Wenn ja, wachsen sie organisch oder durch Zukauf. Es gibt noch sehr wenige marktakzeptierte Messungen und Standards, mit denen man hier klassifizieren könnte.

Drittens zu wissen, arbeitet dieser Influencer professionell? Dazu gehört beispielsweise die Kennzeichnung eines bezahlten Posts. Und viertens, durch den Hype getrieben, ist es der zu zahlende Preis, der da und dort zu hinterfragen ist.

 

Die österreichische Reisebloggerin und Influencerin Marion Payr hat zwei Schuldige ausgemacht, warum Influencer Marketing ein „Geschmäckle“ hat: Agenturen mit schlechten Ideen und Blogger, die für Geld alles machten.

Stöger: Ich gebe Ihr fast hundertprozentig Recht. Blogger, die für Geld alles machen, ist ein Faktor, der in diesen Bereich hineinzielt. Es gibt noch keinen mir bekannten allgemein akzeptierten Kodex des Verhaltens. Bei Agenturen sehe ich das Problem, dass sie sich schwertun, Influencer Marketing in ein Gesamtkonzept einzubetten. Es ist eine Art von Werbung, die eher in die PR und ins Product Placement passt als in die klassische Werbung.

Influencer Marketing ist ein diffizileres und sensibleres Thema als eine klassische Kampagne. Daher ist die Frage, ob das Influencer Marketing bei klassischen Agenturen überhaupt richtig aufgehoben ist. Im Gegensatz zu Marion Payr bin ich aber der Überzeugung, dass es sehr wohl schon einige Agenturen gibt, die gute Ideen liefern und somit Influencer Marketing erfolgreich umsetzen.

 

Was also macht gutes Influencer Marketing aus?

Stöger: Man braucht eine Idee und ein Konzept, wie man den Influencer und sein eigenes Produkt verknüpfen kann, sodass es glaubwürdig und für die Fanbase akzeptabel rüberkommt. Willst Du zum Beispiel ein Golfhotel promoten, dann kommst Du nicht umhin, es zu besuchen. Wenn der Influencer dann beschreibt, wie er sein Handicap verbessert, eine geile Runde gespielt und danach exzellent gegessen hat, dies mit emotionalen Bildern darstellt und in den Post eingebettet, wo er war, dann wird es funktionieren. Zuerst braucht es die Emotion, dann die Fakten.

 

Wie läuft denn eine Influencer Kampagne ideal ab?

Stöger: Als Auftraggeber kontaktiere ich jemanden, der im Thema stark drinnen ist und der die Kontakte zu Influencern hat; also nicht direkt kontaktieren, außer vielleicht man kennt ihn persönlich gut. Dann gilt es zu klären: für welchen geografischen Raum mache ich es und mit wie vielen Influencern möchte ich zusammenarbeiten. Das hängt vom Produkt ab. Schlussendlich braucht man die Daten, wie sie performen.

Im Detail: Der Vermarkter wird über das Produkt, die Zielgruppe und dahinterstehenden Ziele gebrieft. Darauf aufbauend entwickeln wir das Konzept, basierend auf Segment, Reichweiten und Qualität des Influencers. Dieses Konzept gehen wir mit dem Kunden durch.

Zu diesem Zeitpunkt ist die finale Idee noch nicht durch. Wenn wir die einzubindenden Influencer festgelegt haben, dann lernen Kunde und Influencer sich kennen. Mit ihnen legen wir die quantitativen Ziele fest: welche Kanäle, wie viele Posts, in welchem Zeitraum, welche KPI’s als Ziel?

 

Dann haben wir die quantitativen Ziele aber noch nicht die Dramaturgie.

Stöger: Der Influencer muss sich mit dem Produkt, das er bewerben soll, identifizieren. Storyboard, Operationalisierung wird zwischen Vermarkter und Influencer mit Rücksprache zum Kunden hin, festgelegt. Wenn der grünes Licht gibt, dann geht es ans Umsetzen.

 

Das klingt nicht kompliziert, wenn es nur ein Influencer ist, aber…

Stöger: Ja, es kann sehr granular werden, wenn ich in einem bestimmten Segment viel Reichweite brauche oder will. Je spezieller das Thema, desto kleiner sind im Allgemeinen die Reichweiten. Der Koordinationsaufwand steigt dann immens.

 

Können solche Kampagnen in die Währung der klassischen Werbung übersetzt werden?

Stöger: Also Reichweiten, Zielgruppenerreichung, Monitoring und Erfolgskontrolle. Ja, es gibt Tools die Reichweiten und gewisse KPIs ausweisen. Das ist kein blinder Fleck mehr und er wird aufgrund der Bedürfnisse der Auftraggeber auch immer transparenter. Wir wissen heute wie der Influencer aufgestellt ist in punkto Reichweite, wie oft sind die Posts geöffnet und geliked worden, bei vergangenen wie aktuellen. Wir nutzen Kennzahlen wie Reichweite, Frequenz, Interaktion, aber auch qualitative Kennzahlen. Trotzdem ist es zu marktakzeptierten Standards noch ein Weg hin.

 

Wie stellt sich der österreichische Blogger-Markt dar? Von wie vielen Bloggern sprechen wir und in welchen inhaltlichen Segmenten?

Stöger: Es gibt ein paar wirklich große in Österreich. Die – das muss man berücksichtigen – auf dem deutschsprachigen Markt tätig sind. Österreich hat eine Unzahl von kleinen und mittelgroßen Influencern. Die sind dann durchaus interessant, wenn man sie als Microinfluencer für eine Kampagne zusammenfasst.

 

Stichwort deutschsprachiger Raum: Wie sollen Unternehmen, die in ihren Entscheidungen auf den nationalen Markt ausgerichtet sind mit internationalen Reichweiten umgehen? Da würden wir tatsächlich von immensen Streuverlusten sprechen. Gibt es dafür eine Lösung?

Stöger: Für nationale Kampagnen versuchen wir natürlich Influencer auszuwählen, die eine hohe Reichweite bei österreichischen Followern haben, damit wir den Streuverlust möglichst gering halten. Wir haben dann eine Gesamtreichweite und eine für Österreich relevante Reichweite. Ideal wäre natürlich, dann auch nur für die relevante Reichweite zu bezahlen bzw. ein Targeting nur auf die relevante Zielgruppe.

 

Ab welchen Budgets beginnt es sinnvoll zu werden?

Stöger: Dies hängt natürlich von der Aufgabenstellung und Zielsetzung ab. Beginnt aber aus unserer Erfahrung inkl. Kampagnensetup und Monitoring ab ca. € 5.000,-, um eine entsprechende Reichweite zu generieren.

 

Mode, Kosmetik, Reise, Autos scheinen naheliegende Produktsegmente zu sein, die für Influencer Marketing geeignet sind. Fallen Dir noch andere ein?

Stöger: Exklusivere Nahrungsmittel bzw. Genussmittel passen sicher auch. „Bio“ und nachhaltige Themen gehen super. Hier kann man auch den Zugang zur Kampagne illustrieren: Man stellt nicht ein spezielles Produkt, sagen wir Joghurt, in den Vordergrund, sondern es gilt die Philosophie zu transportieren: regionale Wertschöpfung, das Erhalten des ländlichen Raums und so weiter. Generell meine ich, wenn das Produkt emotional aufgeladen ist, dann eignet es sich auch für Influencer Marketing.

Man muss auch klar machen, in einem Instagram Post ist nicht viel Platz. Ein Bild, ein bisschen Text und einige Hashtags. Bei Instagram sucht man nach Inspiration. Die Interaktionsrate ist bei Instagram im Durchschnitt um ein vielfaches höher als bei Facebook. Influencer auf YouTube, die beispielsweise im Automotive stark sind, dort gibt es naturgemäß reiche Möglichkeiten der Darstellung.

 

Das bietet unser Pur Influencer Netzwerk:

Das Pur Influencer Netzwerk arbeitet mit über 400 großen Influencern (jeder mit mindestens einer halben Million Follower) in Österreich und Deutschland und mehr als 10.000 datenbankgestützten Influencern.

Damit bietet Purpur Media einen weiteres Segment um Kampagnen holistisch abzubilden. Neben Display, Content, Data nun auch die Zusammenarbeit mit Influencern.

 

Zur Person Andreas Stöger:

In seiner langjährigen Karriere sammelte er wertvolle Erfahrungen auf Kunden- und Agenturseite – national wie international.​ Seit Februar 2017 führt er die A4 Media GmbH als Geschäftsführer.​ Mit seinem umfassenden Know-How gilt er als gefragter Fachmann, Vortragender für Big Data und Experte für Vertrieb & Sales Aktivitäten und Online-Marketing-Spezialist.​

Termintipp: Influencer-Convention – Glowcon, 4. und 5. November 2017 in Berlin

Recap zur Alpenord und Purpur Media Vereinigung

Die aktuelle Erhebung der Reichweitenzahlen durch die ÖWA Plus weist Purpur Media auf dem dritten Platz mit 2,65 Mio. Unique Usern pro Monat (lt. ÖWA Plus 2017-I) aus. Dieser Gewinn an Größe und Relevanz ist maßgeblich der Zusammenarbeit mit Alpenord geschuldet. Unsere Partner sind Robert Rosin in Salzburg und Lorenz Cuturi in Oberösterreich. Wie hat sich die Zusammenarbeit ausgewirkt? Zeit für ein Recap.

Seit 1. Jänner dieses Jahres ist die Vermarktungsgemeinschaft Alpenord über Purpur Media buchbar. Wie war denn die Zusammenarbeit in diesen sechs Monaten aus Eurer Sicht?

Robert Rosin: Aus unserer Sicht war die Zusammenarbeit durchwegs positiv. Genauer betrachtet können wir von zwei Säulen der Zusammenarbeit sprechen, dessen Ziele, um es vorweg zu nehmen, beide erfolgreich verfolgt wurden. Ich spreche hier von einem technologischen und natürlich dem ökomischen Aspekt.

Lorenz Cuturi: Mit der Purpur Media haben wir einen sehr kompetenten Partner gefunden, mit dem sich die Zusammenarbeit sehr partnerschaftlich gestaltet. Die Zielgruppenvermarktung der Purpur Media ist eine gute Ergänzung unserer eigenen Online-Sales Aktivitäten.

Wenn man solch strategische Entscheidungen trifft, die tief in die Tagesabläufe von Organisationen greifen, dann hat das – naturgemäß – Auswirkungen auf Menschen und Prozesse. Wie habt Ihr das auf Eurer Seite wahrgenommen?

Rosin: Bezugnehmend auf die Menschen – also die beteiligten Mitarbeiter – haben wir den Eindruck, dass sowohl die Purpur Media als auch die Salzburg Digital durch den notwendigen Austausch beider Partner profitieren konnten. Know-how in der Digitalbranche entsteht aus unserer Sicht zu einem großen Teil durch stetigen Austausch und Zusammenarbeit. Auch wenn anfangs Prozesse neu durchdacht werden mussten und somit gewisse Abläufe etwas holprig waren, merken wir nun, wie sich alles einspielt. Wir rechnen mit weiteren positiven Entwicklungen in den nächsten Monaten.

Cuturi: Das Anpassen an die neuen Prozesse verlief rasch und unkompliziert wohl auch aus dem Grund, dass die Zusammenarbeit sowohl auf menschlicher, wie auch auf fachlicher Ebene passt. Ein erfreulicher Nebeneffekt ist, dass wir laufend unser Know-How im Bereich Ad-Technologie und Kampagnenmanagement erweitern, das uns bei der Entwicklung von regionalen Produkten für unsere Webseite sehr entgegenkommt.

Was hat sich denn aus Eurer Sicht in diesen sechs Monaten getan?

Rosin: Die Phase der Konsolidierung ist nun vorbei. Noch interessanter als die ersten sechs Monate, glauben wir, werden die kommenden Monate sein. Nun geht es um die Optimierung der Technologie, Weiterentwicklung von Produkten und natürlich Zusammenspiel der Sales-Abteilungen.

Cuturi: Die Abläufe haben sich mittlerweile gut eingespielt: die Zusammenarbeit zwischen den Verkaufsteams der OÖN und Purpur Media funktioniert gut, die programmatische Vermarktung bietet dazu die optimale Ergänzung.

Die ÖWA Plus weist nun für die Vereinigung von Purpur Media und Alpenord den dritten Platz aus. Sind Größe und Relevanz doch untrennbar miteinander verbunden?

Rosin: Ja, durch das etablierte Agenturgeschäft ist das eng miteinander verbunden.

Cuturi: Ein agenturgetriebenes Geschäft muss Reichweite bieten, auch die Bündelung von Inventar in Zielgruppen setzt eine große Reichweite voraus: daher auch von mir ein eindeutiges Ja.

Woran arbeitet Ihr gerade in Euren Unternehmen?

Rosin: Wir arbeiten am Relaunch von salzburg.com inklusive dem Domainwechsel auf SN.at und dadurch natürlich auch verstärkt am Thema „Data Driven Advertising“. Zu bedenken sind natürlich die neue Datenschutzgrundverordnung und die momentan noch unsichere E-Policy-Richtlinie, welche uns momentan stark beschäftigen. Gemeinsam mit der Purpur Media haben wir uns auch dem Thema Content Marketing verschrieben.

Cuturi: Wir beschäftigen uns stark mit dem Thema Paid Content und der Wertigkeit des digitalen Journalismus. Unser neuer Newsroom bringt neue Chancen, die wir auch im Online-Auftritt wahrnehmen werden. Das Thema Datenschutzgrundverordnung ist eine Herausforderung, die alle Abteilungen im Unternehmen betrifft.

 

Zur Person Robert Rosin:

Robert Rosin ist Geschäftsführer von Salzburg Digital. Er beschäftigt sich mit dem Thema Onlinewerbung- und Marketing seit 1997 und kümmert sich seither um die digitalen Belange des Medienhauses Salzburger Nachrichten.

Zur Person Lorenz Cuturi:

Lorenz Cuturi leitet den Bereich New Business von Medienhaus Wimmer (Oberösterreichische Nachrichten, Gratiswochenzeitung Tips) und verantwortet in dieser Position die Bereiche Digital, TV und Radio des Konzerns.

 

Platz 3 in der ÖWA Plus – Welche Bedeutung hat das?

Wie geht es weiter? Alexandra Vetrovsky-Brychta im Gespräch über ihre Pläne bei Purpur Media. Der dritte Platz im Vermarkterranking ist der erfreuliche Anlassfall für dieses Gespräch.

Wie hat der Markt den Zusammenschluss von Purpur Media und Alpenord aufgenommen?

Alexandra Vetrovsky-Brychta: Der Zusammenschluss wurde vom Markt sehr gut aufgenommen. Vor allem Mediaagenturen haben diese Konsolidierung begrüßt, da eine größere Relevanz beider Angebote entstanden ist. Wir können daher definitiv sagen, dass unsere Erwartungen an das erste Halbjahr erfüllt worden sind.

Platz 3 in der ÖWA Plus. Hat das Bedeutung?

Vetrovsky-Brychta: Natürlich spielt die Platzierung bei der ÖWA Plus eine gewisse Rolle. Es bestätigt durch eine unabhängige Messung den Wachstumskurs der Purpur Media in den letzten sechs Monaten. Leider mit einem zeitlichen Verzug denn unser erweitertes Portfolio war ja immerhin schon seit dem 1. Jänner buchbar.

Gab es da Unterschiede zwischen Programmatic und I/O-Buchungen?

Vetrovsky-Brychta: Bei programmatischen Buchungen geht es nicht um planerische Reichweiten, sondern um den richtigen User mit der richtigen Botschaft in für Marken sicherem Umfeld anzusprechen. Dafür benötigt man eigentlich keine ÖWA mehr, sondern viel mehr das richtige programmatische Setup, welches wir auch optimiert haben. Wir haben zu Beginn des Jahres einen neuen Technologiepartner gewählt, um unser programmatisches Angebot einfacher und besser für unsere Kunden buchbar zu machen.

Wie hast Du den Prozess des Zusammenführens auf der Seite von Purpur Media erlebt?

Vetrovsky-Brychta: Es waren definitiv intensive Monate, in denen alle Partner viel gelernt haben. Wir haben den Prozess der Zusammenführung ja schon im November begonnen um vor allem technologisch am 1. Jänner startklar zu sein. Alles in allem haben wir einen guten Job gemacht – auch dank der ehemaligen Alpenord-Mitarbeiter, die zu uns gewechselt sind und unterstützt haben, die Verlagswelt zu verstehen. Denn wir, und auch die Verlage, mussten das Verständnis für das Geschäftsmodell des anderen schärfen. Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Integrationsprozess, den wir – eigentlich – in einer Rekordzeit geschafft haben.

Welche Innovationen gab es im letzten halben Jahr?

Vetrovsky-Brychta: Wir konnten unser Angebot im Bereich Display weiter vergrößern, da das Portal Landwirt.com zu uns zurückgekehrt ist und im Bereich Audience haben wir mit Travelaudience als exklusiven Partner eine einzigartige Lösung, touristische Zielgruppen auf Basis von Echtdaten mittels RTB anzusprechen.

Und im zweiten Halbjahr? Was wird kommen?

Vetrovsky-Brychta: Aus meiner Sicht ist die Existenzberechtigung eines Vermarkters, spannende Produkte zu entwickeln und diese am Markt zu positionieren. Das nehmen wir sehr ernst. Wir arbeiten gerade im Bereich Display am Ausbau unseres PreRoll-Angebotes und zwar nicht nur für I/O Buchungen, sondern auch für programmatische Buchungen. Wir werden ab Mitte Juli unser bestehendes Videoinventar komplett programmatisch verfügbar haben und bald einen neuen Partner begrüßen.

Auch im Bereich Performance sind wir stetig am Wachsen und bauen unser Angebot im Bereich E-Mail-Marketing und Leadgenerierung aus. Bald verraten wir mehr.

Eine Neuheit, über die ich schon ganz konkret berichten kann, ist unsere Expansion in die Schweiz. Ab Mitte August erfolgt der Markteintritt und wir werden unsere Partner mit den Produktbereichen Display und Performance ab sofort auch in der Schweiz repräsentieren.

Zusammengefasst: Relevanz am Markt gepaart mit spannenden Produkten und guter Service-Kompetenz ist unsere Formel, auf die wir weiterhin setzen.

Metzger: „Tele wird sein Angebot um den riesengroßen Teil des nicht-linearen Fernsehens erweitern.“

Hans Metzger, Geschäftsführer von Tele, im gemeinsamen Interview:

Viele Menschen in der Branche kennen Dich als Andy, obwohl Du Hans heißt. Woher kommt der „Andy“ eigentlich?

Metzger: Eine sehr persönliche Frage, die ich nur einem guten Freund wie Dir, Bernd, hier vor Publikum beantworte. Aber im Ernst: Versuch mal, einem Kind, das zu sprechen beginnt, „Hans“ oder „Hansi“ zu entlocken. Da kommt automatisch etwas wie „Andi“ heraus. Das hat meinen Eltern offenbar gefallen, und mir später auch, bis heute…

 

tele.at hat sich im Jahresvergleich Jänner bis Dezember 2016 eindrucksvoll entwickelt: Ihr seid bei 170.000 Unique Clients gestartet und mit 390.000 ins Ziel gelaufen. Woher kam das Wachstum?

Metzger: Abgesehen davon, dass hier Web- und Web+Mobile- Zahlen vermengt werden: Wir machen ganz konsequent unser Ding. Und das ist die Beschäftigung mit TV-Inhalten. TV ist nach wie vor Österreichers liebste Freizeitbeschäftigung, und eine Guideline durch die unerschöpfliche Programmvielfalt ist wichtiger denn je.

 

Gibt es digitale Angebote, die Ihr aus Sicht von tele.at als unmittelbare Konkurrenz empfindet?

Metzger: Natürlich haben alle Sendergruppen, vom ORF bis zu Pro7Sat1Puls4 erstklassige Angebote für ihre Inhalte, aber eben nur für ihre eigenen. Eine österreichische Übersicht über den Markt bieten nicht viele, drei, um genau zu sein. Also keine große Konkurrenz…

 

Was macht tele.at für Dich zum einzigartigen Angebot in Österreich?

Metzger: Einzigartig ist ein großes Wort, das auch immer ein Stück Überheblichkeit im Gepäck hat. Ich glaube nicht, dass wir einzigartig sind. Wir nehmen aber unsere User so ernst wie die Leser. Die erwarten beste Übersicht und beste Auswahl und Rezension. Und das versuchen wir seit 30 Jahren zu bieten.

 

These: TV-Guides müssen durch das Aufkommen von Streamingdiensten ihre Existenz neu berechtigen. Richtig oder falsch?

Metzger: Falsch. Die Berechtigung bleibt, so wie lineares Fernsehen bleibt. Streaming und On Demand muss nur gleichwertig zum linearen Fernsehen abgebildet werden.

 

Wie lautet für Euch die Konsequenz daraus?

Metzger: Genau das: tele wird sein Angebot um den riesengroßen Teil des nicht-linearen Fernsehens erweitern und das mit derselben Akribie und Liebe zum Detail wie bisher. Das inhaltliche Angebot wird also quasi verdoppelt. Hier lineares TV, dort On Demand TV. Der neue Bereich ist natürlich noch viel fordernder und aktueller.

 

Wenn wir auf die digitale Werbung blicken: Instream wird ein immer größerer Umsatzbringer. Habt Ihr dafür ein Angebot an die werbetreibende Wirtschaft?

Metzger: tele hat sich immer bemüht, bei technischen Innovationen in der digitalen Werbung vorne mit dabei zu sein. Die Klassiker sind Pre-Rolls, Mid-Rolls, Post- Rolls, außerdem alles, was es an Bewegtbild-Werbung gibt – das ist bei uns besonders gut aufgehoben!

 

Wenn Du den internationalen Markt digitaler TV-Guides betrachtest, welche findest Du besonders gelungen?

Metzger: Interessanterweise gibt es quartalsweise neue Marktführer, die gerade irgendetwas besonders gut machen. TV Spielfilm ist im deutschen Markt aber ein echter dauerhafter Benchmark.

 

Entwickelt Ihr selbst oder arbeitet Ihr mit Agenturen zusammen?

Metzger: Beides. Wir haben eine sehr gute, kleine Mannschaft im Haus, die mit externen Partnern wie Proofit in Berlin kongenial zusammenarbeitet und bei Website und Apps vieles schnell und effektiv realisiert.

 

Plant Ihr neue Features oder Contents, die in den nächsten Monaten sichtbar werden?

Metzger: On Demand als gleichwertiges zweites Standbein geht in den nächsten Wochen live. Der logische nächste Schritt ist Kino. Bis Anfang/Mitte 2018 wollen wir diese drei Säulen des Bewegtbild-Bereichs abgedeckt haben: Lineares TV, Nicht-lineares TV, Kino. Auch Live-TV ist ein Thema, allerdings gibt es da massive Rechteprobleme und technische ebenso. Aber es wird kommen. Wir sind dran!

 

Zur Person Hans Metzger

Hans Metzger ist Medienarbeiter seit 35 Jahren und beschäftigt sich seit 20 Jahren auch mit den damals „neuen Medien“, bleibt aber im Herzen Verleger und ein Fan der analogen Welt. Seit 2007 ist er Geschäftsführer von tele, dem größten österreichischen Fernsehmagazin, mit Ausgaben in Print, Web und als App.

 

Trzebin: „Wir schaffen unbegrenztes Bewegtbild-Inventar in Premium-Umfeldern“

Martin Trzebin, Commercial Director Austria von Teams.tv, im gemeinsamen Interview:

Martin, du bist Country Manager in Österreich für Teads.tv. Kannst du plakativ erläutern, was teads.tv macht und – vor allem – was es besonders gut macht?

Martin Trzebin: Teads ist der Erfinder der Outstream-Videotechnologie und ein global agierender Premium-Vermarkter von Onlinemedien. Publisher nutzen die Plattform von Teads, um neues Outstream-Videoinventar zu generieren und ihre Inhalte entweder mit eigener Vermarktung, oder über die Vermarktungskanäle von Teads zu monetarisieren. Die Videoformate sind kontextsensitiv direkt im inhaltlichen Teil der Webseiten platziert, zum Beispiel zwischen zwei Absätzen eines redaktionellen Artikels, zwischen zwei Bildern einer Slideshow oder in einem Newsfeed.

Was genau definiert der Begriff „Outstream“?

Trzebin: Outstream ist Online Video-Werbung, welche vom Video Content losgelöst ist, also außerhalb des Streams. Outstream Video ist ein Bewegtbild-Werbeformat, das direkt im redaktionellen Text platziert wird statt mit einem anderen Video als Pre-, Mid- oder Post-Roll. Es kann jederzeit übersprungen werden, startet ohne Ton und läuft nur dann, wenn es im sichtbaren Bereich des Users ist, um dem Nutzer das bestmögliche Werbeerlebnis zu bieten.

Wir sprechen also von „Instream“ und „Outstream“ als die zwei verschiedenen Herangehensweisen an das Thema Bewegtbildwerbung im Netz.

Trzebin: Korrekt. Bislang dominierten Instream Formate den Markt. Mit der Einführung von Outstream hat Bewegtbild-Werbung zusätzlich an Fahrt gewonnen. Wir schaffen unbegrenztes Bewegtbild-Inventar in Premium-Umfeldern, das Advertiser für ihre hochwertigen Video Kampagnen nutzen können. Die Videos werden direkt im redaktionellen Content eingebunden. Das Format löst die wichtigsten Probleme der Videowerbung: die Knappheit an Premium-Videoinventar und den Kontrollverlust des Users darüber, was er sehen möchte und was nicht. Anders als bei Instream wird der Nutzer nicht gezwungen Werbung zu konsumieren, um den gewünschten Content zu bekommen.

Offensichtlich unterscheiden sich diese beiden Formate in der Art der Einbettung des Video-Ad-Contents. Welche Erkenntnisse liefert die Marktforschung als Entscheidungshilfe für Marketeers?

Trzebin: Studien unabhängiger Forschungsinstitute belegen die hohe Wirksamkeit von Outstream Kampagnen. Eine Nielsen-Studie weist beispielsweise nach, dass die Werbewirkung von Outstream um 60 Prozent höher ist, als die von Pre-Roll-Kampagnen. Nielsen fand weiterhin heraus, dass verglichen zu Pre-Roll in Read die Kaufabsicht um 74 % steigert. Eine Research Now Studie zu Adblockern belegt widerrum, dass 74 % der Nutzer Outstream als nicht nerviges Nutzerformat akzeptieren, während 52% der Nutzer Pre-Roll als das aufdringlichste Werbeformat empfinden.

Weitere Studien zeigen, dass Outstream nicht nur gegenüber Pre-Roll besser performt sondern auch die Ergebnisse von Video-Kampagnen in Social Feeds wie Facebook übertrifft.

Wie verhalten sich diese Werbeformate im TKP-Vergleich zueinander?

Trzebin: Wir bieten Werbungtreibenden unsere inRead Formate auf der Basis CPCV an – also cost per completed view. Der Kunde zahlt also nur, wenn das Video tatsächlich bis zum Ende gesehen wurde.

Wie erfolgt Mediaplanung bei „Outstream“?

Trzebin: Die Mediaplanung unterscheidet sich nicht wesentlich von anderen Formaten. Werbungstreibende können ihre Kampagnen im Managed Service oder programmatisch über Teads eigene SSP buchen.

Noch einen Satz zu Teads.tv: Was sollte man über das Unternehmen und das Netzwerk wissen? 

Trzebin: Teads ist inzwischen laut Comscore der reichweitenstärkste Videowerbemarktplatz der Welt. Wir erreichen monatlich über das Premium-Netzwerk rund 1,2 Milliarden User, davon 720 Millionen auf Mobilgeräten. Wir arbeiten dabei mit den bekanntesten Premium-Publishern der Welt zusammen. Dazu zählen Spiegel Online, Time Inc, Washington Post, Conde Nast und Axel Springer, um nur einige zu nennen.

Teads.tv hat eine Kooperation mit Purpur Media. Wie gefällt Dir die Zusammenarbeit?

Trzebin: Die Zusammenarbeit ist gegenseitig sehr befruchtend. Einerseits bringt Purpur Media bedeutendeTop-Premiumseiten wie tt.com, nachrichten.at oder salzburg.com in unser wachsendes Netzwerk ein, anderseits promotet Purpur auch aktiv unser Outstream Format im österreichischen Werbemarkt.

 

Zur Person Martin Trzebin:

Der erfahrene Onlineprofi ist bei Teads der Commercial Director Austria. Trzebin kam von Goldbach Audience, wo er Geschäftsführer war und arbeitete zuvor als Verlagsleiter der österreichischen Tageszeitung „Heute“. Weitere Station seiner beruflichen Laufbahn war unter anderem die Position als Chief Commercial Officer bei Epamedia, wo er die Leitung des Sales-Teams sowie die Bereiche Client Service und Marketing verantwortete.